Das Johnny-Fördergeld

Gemeinsam die Zukunft des Johnny sichern mit dem Johnny-Fördergeld

Der Schulträger führt zum 1. Januar 2027 das freiwillige Johnny-Fördergeld ein

Eine starke Schulgemeinschaft übernimmt gemeinsam Verantwortung: Mit dem neuen Johnny-Fördergeld möchte das Johannes-Gymnasium in Lahnstein seine finanzielle Zukunft langfristig sichern und die Abhängigkeit von den Kirchensteuereinnahmen des Bistums Limburg verringern.

Das Johannes-Gymnasium steht vor einer wichtigen Veränderung: Zum 1. Januar 2027 wird das freiwillige Johnny-Fördergeld eingeführt. Hintergrund sind die rückläufigen Kirchensteuereinnahmen im Bistum Limburg und die damit verbundenen Veränderungen in der Finanzierung der katholischen Schulen. Die Zuschüsse des Bistums, die bislang einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung des Schulbetriebs geleistet haben, sollen dauerhaft reduziert werden. Damit wächst die finanzielle Verantwortung des Schulträgers, der St. Hildegard-Schulgesellschaft.

Zwar beteiligt sich das Land Rheinland-Pfalz an der Finanzierung des Johannes-Gymnasiums, allerdings deckt diese staatliche Refinanzierung nicht die gesamten Kosten des Schulbetriebs. Anders als an den hessischen Schulen des Schulträgers kann in Rheinland-Pfalz auch kein reguläres Schulgeld erhoben werden. Deshalb setzt der Schulträger auf die freiwillige Unterstützung der gesamten Schulgemeinschaft.

Ein neuer Weg: 1% des Familienbruttoeinkommens - solidarisch und sozial gerecht

Eine freiwillige Elternspende gibt es am Johannes-Gymnasium bereits seit der Übernahme der Schulträgerschaft im Jahr 2007. Diese hat sich im Laufe der Jahre allerdings zunehmend zu einer Unterstützung besonderer schulischer Projekte entwickelt. So konnte beispielsweise der neue Lernbereich der Oberstufe in der Bibliothek verwirklicht werden.

Das neue Johnny-Fördergeld verfolgt eine andere Zielsetzung: Es soll einen dauerhaften Beitrag zur finanziellen Sicherung des gesamten Schulbetriebs leisten. Dabei ist eines besonders wichtig: Das Johnny-Fördergeld ist ausdrücklich freiwillig. Es handelt sich weder um ein zusätzliches Schulgeld noch um eine verpflichtende Zahlung. Jede Familie entscheidet selbst, ob sie sich beteiligt und in welcher Höhe.

Auch bei der Höhe des Beitrags geht das Johnny einen eigenen Weg. Für Eltern, die eine finanzielle Unterstützung in Betracht ziehen, kann ein Beitrag  in Höhe von einem Prozent des Familienbruttoeinkommens  als unverbindliche Orientierung dienen. Dieser Ansatz soll unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten Rechnung tragen: Familien mit geringerem Einkommen können einen kleineren Beitrag leisten, während Familien mit höherem Einkommen entsprechend mehr zur Finanzierung beitragen können.

Was passiert mit dem Geld?

Die eingehenden Beiträge kommen ausschließlich dem Johannes-Gymnasium zugute. Sie sollen insbesondere dazu beitragen, die Schulgebäude zu erhalten und zu modernisieren sowie die laufenden Kosten des Schulbetriebs zu finanzieren. Dazu gehören beispielsweise Energiekosten und die Personalkosten für Hausmeister, IT-Kraft und Schulsekretärinnen.

Die Abwicklung der Zahlungen ist über die bereits bestehende schuleigene Johnny-Schulstiftung vorgesehen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Förderbeiträge tatsächlich und vollständig dem Johannes-Gymnasium zugutekommen. Zugleich sind die Beiträge in vollem Umfang steuerlich absetzbar.

Freiwilligkeit und Vertrauen stehen an erster Stelle

Dem Schulträger und der Schulleitung ist besonders wichtig, dass die Freiwilligkeit des Fördergeldes uneingeschränkt gewahrt bleibt. Eine Familie, die sich nicht beteiligt, muss keinerlei Nachteile befürchten. Die Entscheidung hat ausdrücklich keinen Einfluss auf die Aufnahme, den Schulbesuch oder den Schulabschluss eines Kindes.

Darüber hinaus wird die Entscheidung jeder Familie vertraulich behandelt: Weder die Lehrkräfte noch die Schulleitung erfahren, ob eine Familie einen Beitrag leistet oder wie hoch dieser ausfällt. Die Beteiligung bleibt somit eine ganz persönliche Entscheidung der Eltern und Erziehungsberechtigten.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Für Schulleiter Rudolf Loch ist das Johnny-Fördergeld weit mehr als eine neue Form der finanziellen Unterstützung. Es ist ein gemeinsames Bekenntnis zur Zukunft der Schule. „Wir alle tragen gemeinsam Verantwortung dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler auch in Zukunft am Johannes-Gymnasium einen hervorragenden Lern- und Lebensort vorfinden“, betont er. "Dies kann aber nur gelingen, wenn alle Eltern sich entsprechend Ihren Möglichkeiten (1%) daran beteiligen!"

Dabei setzt er insbesondere auf den besonderen Zusammenhalt der Schulgemeinschaft. Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Mitarbeitende, Schulträger und Bistum wüssten um den Wert ihrer Schule. Wenn jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag leiste, könne das Johnny-Fördergeld zu einem wichtigen Erfolgsmodell werden.

Der Schulträger hat zudem zugesichert, die Schulgemeinschaft regelmäßig über die Entwicklung und den Erfolg des Projektes zu informieren. Transparenz und Beteiligung sollen dabei eine zentrale Rolle spielen.

Das Ziel ist klar: Das Johnny soll auch in Zukunft ein Ort bleiben, an dem junge Menschen hervorragend lernen und leben können. Mit dem Johnny-Fördergeld möchte die Schulgemeinschaft dafür gemeinsam die Grundlage schaffen. Denn die Zukunft des Johnny geht uns alle an!