10. Tag - Hike durch den Nyungwe-Regenwald
Nach der Campingnacht im Regenwald, die sehr ruhig verlief und lediglich mit einer Horde von Ameisen verbunden war, wanderte die Gruppe heute auf einem Rundweg von rund 6 km durch die sehr beeindruckende Vegetation. Außer den vielen Affen, die auch im Camp sehr präsent waren, wurden keine weiteren Tiere auf dem Weg beobachtet.
Herr und Frau Loch fuhren heute morgen von Butare aus nach Nyungwe. Die Impressionen auf dem Weg waren sehr interessant. Es gibt wohl nichts, was in Ruanda nicht auf Fahrrädern transportiert wird mit unglaublichen Lasten. Aber dass man auch lebendige Schweine auf dem Rad transportieren kann (siehe Bild unten ein Rad mit drei Schweinen), das war wirklich unglaublich. Der Weg zum Regenwald führte an vielen Teeplantagen vorbei. Auch hier, wie bei den Kaffee-, Bananen- und Reisplantagen konnte man sich eine Vorstellung von der harten Arbeit machen, die damit verbunden ist, damit wir in Europa kostengünstig diese Produkte genießen können (...).
Auf dem weiteren Weg von Nyungwe zum Kivusee starteten wir mit Starkregen im Regenwald und wurden dann mit Sonnenschein am See belohnt. Der Kivusee ist 90 km lang und an seiner breitesten Stelle, wo auch unser Hotel zu finden ist, in Kibuye 50 km breit. Ein wirklich magischer Ort, an dem wir unsere wunderbare Fahrt morgen mit einem Tag der Erholung beenden werden, bevor wir übermorgen nach Kigali fahren und dann abends uns in den Flieger zurück nach Deutschland setzen werden.
