Tag 3 – Ab auf die Insel
Beim Frühstück am Dienstagmorgen verkündete Alwin fröhlich, dass der Wind am heutigen Tag hervorragend stehe und somit die Insel Terschelling angesteuert werden könne. Und wenn alle die Augen gut aufhalten würden, dann bestünde durchaus auch die Chance, Robben zu sehen. Enttäuschender Spoiler: Die einzigen Robben, die an dem Tag gesichtet wurden, waren auf die Wände von Schiffen gemalt …
Der Weg nach Terschelling führte uns jedoch darüber hinaus zum ersten Mal weg vom IJsselmeer und hinaus auf die Wattensee und damit schnurstracks Richtung Nordsee. Dafür mussten wir aber zunächst durch die Schleuse, was für einige schon Abenteuer genug war. Dabei gab es im Laufe des Tages noch mehr Abenteuer, denn mit der Nähe zur Nordsee änderte sich das Wetter und demzufolge auch der Seegang. Zum ersten Mal hätte man denken können, der ein oder andere Schüler habe sich heimlich ein Fläschchen Rum genehmigt, so wie teilweise durch die Küche gestolpert und die Gänge geschwankt wurde. Trotzdem schaffte es das Küchenteam in exzellenter Teamarbeit, leckere Wraps für alle vorzubereiten, die dann als Stärkung vor dem Landgang verzehrt wurden.
Bei diesem Landgang wurde die Insel unsicher gemacht. Also – eigentlich erstmal überwiegend nur der Jumbo, um sich weiter mit Snacks einzudecken. Aber einige Gruppen erklommen auch die Sanddünen und ergatterten so einen herrlichen Ausblick auf den Ort. Andere bummelten durch die Einkaufsstraße und suchten nach Souvenirs für zu Hause. Skipper Alwin lud unterdessen Herrn Rosenbaum und Frau Reimann in sein Stammlokal ein und erzählte ihnen von all seinen Abenteuern auf See. Abends trafen sich aber dann alle wieder an Bord, setzten sich für Gesellschaftsspiele und Gossip zusammen und verbrachten so einen weiteren gemütlichen Abend auf der „Elizabeth“, welcher die gewünschte Entschleunigung mit sich brachte, wenn man denn von kleineren und größeren Auseinandersetzungen beim UNO-Spiel absieht …
