Tag 7 - Einweihung des Sportfeldes in Rwesero

Tag 7 - Einweihung des Sportfeldes in Rwesero

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Einweihungsfeier des neuen Sportfeldes an der GS Rwesero. Die Schule bescherte uns einen unbeschreiblichen Empfang. Bischof Monsignore Papias Mukumana erwartete uns mit 800 Schülerinnen und Schüler und den Lehrkräften am Eingangstor zur Schule. Ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm mit Gebeten, Reden, Tanz- und Turnvorführungen wurde uns zu Ehren aufgeboten. Sogar die Nationalhymnen der beiden Länder wurden eingespielt. Allerdings hallte bei der deutschen Nationalhymne zunächst die Zeilen "Deutschland, Deutschland,...." über die Anlage, was zu einer sichtlichen Irritation der deutschen Delegation führte. Gott sei Dank reagierte Generalvikar Patrick Irakunda sofort und signalisierte, dass dies nicht die Nationalhymne von Deutschland ist. Höhepunkt war sicherlich das Basketballspiel zwischen den deutschen und ruandischen Schülerinnen und Schülern, auf beiden Seiten mit Beteiligung der beiden Lehrkräfte. Aufgrund der unterschiedlichen Größenverhältnisse wurden dann aber gemischte Mannschaften gebildet. Überall war auf ruandischer Seite die Freude über die Realisierung unserer ersten beiden Projekte an der Partnerschule in den Reden und auch im persönlichen Kontakt, z.B. mit den Eltern spürbar. Sehr berührend waren die Begegnungen mit den Kindern aus dem Kindergarten der Schule, von denen der Abschied nachher umso schwieriger war. Für das Ehepaar Loch war es auch sehr schön, die Mutter von Protogene kennengelernt zu haben, ebenso wie die Mutter von Father Patrick, der ebenso in diese Schule als Kind gegangen ist.

Wir haben einen sehr guten Eindruck von der Schule gewonnen und freuen uns nun auf die nächsten Projekte. Danach ging es auf die lange Busfahrt nach Butare mit einem Zwischenstopp an einer Tankstelle in Kigali, wo Herr Ackermann seinen Deal mit dem Kauf ruandischer Nationaltrikots für unsere Fußball - Kolleginnenmannschaft abschloss. Protogene verließ uns auch in Kigali, um bei seiner Mutter ein paar Tage zu verbringen. Er kehrt zu uns zurück, wenn es in den Regenwald geht.

Abends haben wir dann unser sehr schönes Hotel in Butare erreicht, von wo es dann morgen zur Besichtigung der Kaffeeplantage geht.