Tag1: Ankunft und Sternwarte


Angekommen am Koblenz Hauptbahnhof trafen wir uns in der Eingangshalle zum Aufbrechen ins große Abenteuer. Doch bevor es los ging, holte Herr Fisseni sich noch seinen Tee, da spielte ihm die 20min Verspätung in die Karten. Als wir dann endlich im Zug saßen, erhielten wir die freudige Nachricht, dass wir noch ein paar organisatorische Dinge besprechen mussten und somit keine Zeit war zum Schlafen. Aber mit vielen unterschiedlichen Spielen und Filmen konnten wir uns die Zeit gut vertreiben.

Als es dann hieß, wir wären schon in München, ging das Chaos los, denn die Koffer mussten aus den Gepäckablagen. Ein bisschen Chaos mit der S-Bahn gab es auch, aber wir sind alle heil im Museum angekommen.

Nach kurzer Zeit schon ging das Programm los. Auf in den Konferenzsaal und die Einführung begann. Mit ein paar wissenschaftlichen Experimenten begeisterte uns Herr Ludwig-Petsch für die Abteilung der Optik. Herr Fisseni ließ nicht lange auf sich warten und ging direkt mit uns ins Deutsche Museum, um uns eine 1-stündige Übersicht zu geben.

Alle waren erleichtert als verkündet wurde, dass wir endlich unsere Zimmer beziehen würden. Jedoch hatten manche nicht das Glück lange dort bleiben zu dürfen, denn der Fairtrade und BIO-Einkauf stand direkt als nächstes an.

Ein bisschen Entspannung brachte uns das kleine Picknick an der Isar, welches bedauerlicher Weise nur sehr kurz war. Eine als Speeddating getarnte Kennenlernrunde durfte nicht fehlen. Somit lernten wir auch die anderen aus diesem Camp kennen.

Da wir uns noch nicht genug bewegt hatten, mussten wir die 30min zur Sternwarte zu Fuß laufen. Dort angekommen wurden wir schon freudig erwartet. Mit einem 2-stündigen Vortrag, gehalten von einem sehr engagierten Astrophysiker, wurden uns Themen nähergebracht, wie Meteoriten oder die Sonne. Der Raum war so klein, dass nicht genug Stühle für jeden Schüler da waren. Somit war es normal Leute zu sehen die zu zweit auf einem Stuhl saßen, standen, oder es sich auf dem Boden bequem machten. Die andere Stunde verbrachten wir dann damit uns beeindruckende Sterne und Galaxien am Nachhimmel anzugucken.

Um 0 Uhr sind wir alle hundemüde zum Bahnhof gewandert, bis wir dann gegen 1 endlich in unseren Zimmern ankamen. Dort sind wir dann direkt ins Bett gefallen und haben geschlafen wie ein Stein.

Letztendlich war es ein stressiger, aber auch schöner Tag.