11. Tag - Chillen am Kivu-See
Unser Hotel liegt direkt am Kivusee mit einem fantastischen Blick auf den See und verschiedene Inseln. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Bootssteg, um mit zwei Booten auf dem See eine Rundtour zu machen. Kaum zu glauben, dass auf der anderen Seite des Sees, in 50 km Entfernung, das Chaos im Kongo herrscht (...).
Auf der Fahrt begegneten uns Kühe, Affen und Kormorane auf den einzelnen Inseln, von denen wir dann auch eine, die Friedensinsel, per pedes umwanderten. Jasper und Julian bewiesen dann noch Mut und Kletterkunst für ein Foto auf einem der Bäume, die in den See ragten. Erstaunt waren wir über die farbige Gestaltung eines gewissen Körperteils bei den männlich identifizierbaren Affen.
Einen Schüler musste Herr Ackermann noch in das nahe Krankenhaus begleiten und auch bei ihm kam nach 2 Stunden mit Blutprobe und Laboruntersuchungen etc. die Entwarnung, dass er lediglich eine normale Erkältung hat. Es sieht also danach aus, dass wir morgen alle miteinander gesund und munter (und müde) in den Flieger steigen können und Abschied nehmen von diesem faszinierenden Land.
Heute Abend wird es sicher eine schöne und lange letzte Nacht in Ruanda für uns alle sein.
Ich kann an dieser Stelle schon mal eins festhalten: Unsere Schülerinnen und Schüler waren alle ganz toll und wir können wirklich stolz auf sie sein. Sie haben die Herausforderungen der Fahrt angenommen, sind sicherlich dabei auch das ein oder andere mal über sich hinausgewachsen. Insbesondere an den Partnerschulen haben sie in vorbildlicher Weise den Kontakt gesucht mit den ruandischen Schülerinnen und Schüler. Unser Dank gilt den beiden betreuenden Lehrkräften Herrn Ackermann und Herrn Einig sowie Protogene für die Organisation und Begleitung dieser besonderen Fahrt.
(Rudolf Loch)
Hier finden Sie (im Laufe des Tages bzw. morgen) Stellungnahmen unsere Schülerinnen und Schüler zur Begegnungsreise!
