Gordon und Patrick Schnieder zu Gast
Hoher Besuch auf der Sternwarte am Hohen List in Schalkenmehren: Im Rahmen einer Veranstaltung des CDU-Kreisverbandes Vordereifel besuchte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder gemeinsam mit seinem Bruder Patrick Schnieder, dem ehemaligen Bundesverkehrsminister, die Schulsternwarte des Johannes-Gymnasiums in Lahnstein. Dabei erhielten die Gäste einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten, die das Johannes-Gymnasium seinen Schülerinnen und Schülern im Bereich der Astronomie bietet.
Empfangen wurden die beiden Politiker von Norbert Fisseni, Physik-Lehrkraft am Johannes-Gymnasium und Leiter der Astronomie-AG, und Schülerinnen und Schüler der AG. Mit großer Begeisterung stellte er die astronomische Arbeit und die Ausstattung der Sternwarte vor und erläuterte, welche besonderen Erfahrungen die Schülerinnen und Schüler während der regelmäßig stattfindenden Astronächte sammeln können.
Für Gordon Schnieder war der Besuch auch eine persönliche Begegnung mit einem eigenen Interesse aus seiner Schulzeit. „Ich war als Schüler auch in einer Astronomie-AG“, erinnerte sich der Ministerpräsident. Die technischen Möglichkeiten von damals seien allerdings mit den heutigen Möglichkeiten kaum zu vergleichen: „Wir hatten natürlich nicht so tolle Möglichkeiten wie ihr.“
Am Johannes-Gymnasium können Schülerinnen und Schüler heute mit moderner Ausstattung astronomische Phänomene selbst beobachten und erforschen. Gerade die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung macht die Astronomie-AG zu einem außergewöhnlichen Lernangebot. Die Astronächte bieten den Jugendlichen dabei die Gelegenheit, sich intensiv mit dem Sternenhimmel auseinanderzusetzen und Naturwissenschaft unmittelbar zu erleben.
Sichtlich beeindruckt zeigte sich Ministerpräsident Schnieder von dem besonderen Engagement der Schule. „Das ist wirklich in Rheinland-Pfalz ein einmaliges naturwissenschaftliches Projekt, das über unser Bundesland hinaus Leuchtturmcharakter hat“, würdigte er die Arbeit der Astronomie-AG.
Auch Schulleiter Rudolf Loch nahm sich Zeit für den Besuch und präsentierte gemeinsam mit Norbert Fisseni den außergewöhnlichen Lernort. Für das Johannes-Gymnasium ist die Schulsternwarte weit mehr als eine besondere Ausstattung: Sie steht beispielhaft für den Anspruch der Schule, Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaften zu begeistern, ihnen eigene Forschungserfahrungen zu ermöglichen und Lernen über den Unterricht hinaus erlebbar zu machen.
Der Besuch des Ministerpräsidenten war damit nicht nur eine Anerkennung für die Arbeit der Astronomie-AG, sondern zugleich eine Würdigung des besonderen naturwissenschaftlichen Profils des Johannes-Gymnasiums. Und vielleicht hat der Blick durch die Teleskope bei den Gästen aus Mainz ja auch die eine oder andere Erinnerung an den eigenen Blick in den nächtlichen Sternenhimmel geweckt.

