Musik und Besinnung berühren die Herzen
In der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien lud die Fachschaft Musik in Kooperation mit unserer Schulpastoral zu einem Weihnachtskonzert in der Kirche St. Barbara in Niederlahnstein ein. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt und die Zuhörer und Zuhörerinnen durften sich über zwei sehr schöne Stunden mit Weihnachtsliedern und besinnlichen Texten freuen. Alle Ensembles, Streicher. Bläser- und Chorensembles spielten in verschiedenen Konstellationen miteinander und beeindruckten mit einer ausgesprochenen anmutigen Darbietung. Das abwechslungsreiche Programm bot eine große Auswahl traditioneller und moderner Weihnachtslieder, die von Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgangsstufen vorgetragen wurden. Die feierliche Atmosphäre der Kirche verlieh den Darbietungen einen besonderen Klangraum und sorgte für einen Moment der Ruhe im oft hektischen Advent. Zwischen den musikalischen Beiträgen wurden besinnliche Texte vorgelesen, die zum Nachdenken einluden und Themen wie Hoffnung, Frieden und Nächstenliebe aufgriffen. Diese ruhigen Impulse bildeten einen gelungenen Kontrast zu den Liedern und verliehen dem Konzert eine spürbare Tiefe. Passend zum Schuljahresmotto "Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit" - Mt 5,7) überreichte Schulleiter Rudolf Loch während der Veranstaltung einen Scheck über 31.000,- € an Herrn Protogene Niyigena als Erlös des diesjährigen Solidaritätsmarsches für die Finanzierung der nächsten Bauprojekte an den beiden Partnerschulen des Johnnys in Ruanda.
Ein besonderer Höhepunkt war der gemeinsame Abschluss: Zum Ende des Abends stimmten die Ensembles und das Publikum gemeinsam bekannte Weihnachtslieder an. Die Kirche füllte sich mit Gesang, und für einen Moment wurde die Verbundenheit aller Anwesenden hör- und spürbar.
Mit lang anhaltendem Applaus dankte das Publikum den jungen Musikerinnen und Musikern sowie den beteiligten Lehrkräften. Das Weihnachtskonzert des Johannes-Gymnasiums wird vielen als ein bewegender Auftakt in die Weihnachtszeit in Erinnerung bleiben.
Rudolf Loch

