Für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft spielen Information, Wissen und Bildung eine immer bedeutendere Rolle. Die neuen Medien bieten jedoch nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. Angesichts der sich ausweitenden Nutzung der neuen Medien und des Internets gewinnen die Fragen eines effektiven Schutzes von Kindern und Heranwachsenden zunehmend an Bedeutung.

Aufgrund der technologischen, jugend-, arbeitsmarkt-, gesellschafts- und bildungspolitischen Veränderungen kommt der Förderung von Medienkompetenz eine entscheidende Bedeutung zu. Bedenkt man, wie rasch sich Handy und Internet in allen Bereichen der Gesellschaft ausgebreitet haben, so ist Medienkompetenz die entscheidende Grundlage lebenslangen Lernens.

Vor diesem Hintergrund haben wir bereits 2009 mit der Teilnahme am Programm "Medienkompetenz macht Schule" den Grundstein für die Kompetenzbildung im Bereich neue Medien gelegt.

Hierzu haben sich die folgenden Bausteine in der Medienarbeit in den vergangenen Jahren etabliert:

  • Fortlaufender Ausbau der Medienausstattung der Schule
  • Unterrichtsszenarien und -beispiele für den Themenbereich „Arbeiten mit dem interaktiven Whiteboard“
  • Informationstechnische Grundbildung im Fach ITB in der 6. Jahrgangsstufe
  • Wahlfach Naturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Informatik in Klassenstufe 9 und 10
  • Teilnahme am Wettbewerb "Informatik Biber"
  • Fachangebot Grundkurs Informatik in der Gymnasialen Oberstufe
  • Medienerziehungskonzept für die Sekundarstufe I
  • Pädagogisches Netzwerk MNS+ des Landesmedienzentrums

Grundlegend streben wir an, dass die Kompetenzschulung in diesem Bereich wann immer möglich in den Regelunterricht integriert wird. Unterstützt wird dies durch gezielte Schulung der Lerngruppen. Wichtig ist es, Schülern sowie Lehrern geeignete Kommunikationsmittel für die digitale Arbeit zur Verfügung zu stellen. 

So nutzen wir bereits seit 2018 eine digitale Form des Klassenbuches. Hierdurch stehen Schülern, Eltern sowie Lehrern immer und praktisch überall Informationen zum Unterricht wie z.B. Lernstoff, Hausaufgaben, Vertretungen, Klassenarbeitstermine oder auch Fehltage zur Verfügung.

Seit Beginn der Corona-Krise und dem damit einhergehenden Fernunterricht setzen wir zusätzlich Microsoft Teams zur Kommunikation mit den Schülerinnen und Schülern ein. Hierdurch ist es uns möglich auch in schwierigen Zeiten Unterricht digital durchzuführen z.B. gestützt durch Videokonferenzen. Auch in Phasen des Regelunterrichtes bietet diese Plattform die Möglichkeit untereinander Daten auszutauschen oder auch zu kommunizieren.

Unsere Unterrichtsräume sind nahezu alle mit interaktiven Tafelsystemen ausgestattet. Zusätzlich stehen den Lerngruppen vier Computerräume mit jeweils 18 Schülerarbeitsplätzen zur Verfügung. Im Rahmen des von der Bundesregierung erlassenen Digitalpaktes werden wir diese umfassende Ausstattung kurzfristig weiter ausbauen. Ziel ist es den Schülern und Lehrern das Arbeiten nach dem Prinzip „bring your own device“ an allen Orten der Schule zu ermöglichen. Hierzu werden die Fachräume derzeit mit kabelloser Präsentationstechnik ausgestattet, sodass von jedem Endgerät aus bspw. Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe am digitalen Board geteilt und analog diskutiert werden können. 

Dazu ist eine umfassende Neustrukturierung unseres WiFi-Netzwerkes obligatorisch und derzeit in Umsetzung (Stand 2020).


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