TIANE erringt zweiten Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik

Chemnitz. Die Geschwister  Klara (MSS 12) und Ferdinand Krämer (Abitur 2018) setzten ihren Erfolgskurs mit ihrem TIANE-Projekt auch auf dem Bundesfinale Jugend forscht in Chemnitz am vergangenen Wochenende (18./19.05.2019) fort. Die aktuelle Schülerin des Johannes-Gymnasiums Lahnstein und der ehemalige Schüler der Schule durften sich beim hochkarätigen Bundesfinale Jugend forscht mit insgesamt 190 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den zweiten Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik freuen. Mit dem offenen Smart-Home-Sprachassistenten TIANE entwickelten die Geschwister aus Weitersburg einen universellen Sprachassistenten nach der Art von Alexa, Google Home, etc., wobei TIANE für ein fast vollständiges open-source-Projekt steht, welches durch innovative Funktionen und mit von den Nutzern erweiterbaren Modulen Werbung in eigener Sache macht. Die beiden Jungforscher legten besonderen Wert auf einen vertrauenswürdigen Umgang von TIANE mit den Daten der Nutzer. Der TIANE-Code ist frei zugänglich, enthält eine umfangreiche Dokumentation der Kernkomponenten und Modulschnittstellen und eine Installationsanleitung. Darüber hinaus kann man mit diesem System auch außer Haus kommunizieren.  „Die Leistung der beiden ist nicht hoch genug einzuschätzen“, so der betreuende Lehrer Norbert Fisseni,  den die Tiefe und Komplexität der wissenschaftlichen Arbeiten im Bundesfinale sehr beeindruckte.

(Schulleiter Rudolf Loch, Klara und Ferdinand Krämer, Betreuungslehrer Norbert Fisseni)

Unter den Augen des Bundespräsidenten Walter Steinmeier erhielten die beiden ihre Urkunden und ein Preisgeld von 2000,- €. Dieses Geld bildet in gewisser Weise das Startkapital für die geplante Vermarktung des Service rund um den Sprachassistenten. „Die vier Tage in Chemnitz waren für uns eine tolle Erfahrung, insbesondere der Austausch mit den anderen Finalisten und der Aufbau eines Netzwerkes von Jungforschern ist für uns auch über das Bundesfinale hinaus sehr vielversprechend.“ Verbunde n mit der Auszeichnung ist u.a. ein Empfang bei der Bundeskanzlerin Angela Merkel im September 2019 in Berlin. Auch wenn das zweite Projekt des Johannes-Gymnasiums beim Bundesfinale keine Platzierung erreichen konnte, so stieß das Sunflower-Projekt von Konstantin Schmidt und Daniel Mangold (MSS 12) auf großes Interesse im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften. Mehrere Schulen haben bereits Interesse an der Implementierung des von den beiden entwickelten Sonnenteleskops für Astronomie-Arbeitsgemeinschaften bekundet.

SWR-Landesschau mit Klara und Ferdinand Krämer

Landesfinale Jugend forscht 2019

"Erfolg auf ganzer Linie" - so bilanziert Norbert Fisseni, begleitende Lehrkraft der Johnny-Landessieger, das Landesfinale Jugend forscht vom 25.-28.03.2019 in Ludwigshafen. Mit zwei Landessiegern im Wettbewerb mit insgesamt 1440 Teilnehmer/innen im Land stellt das Johnny zum wiederholten Male (diesmal zusammen mit dem Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserlautern) die erfolgreichste Schule in diesem Wettbewerb. Daniel Mangold und Konstantin Schmidt (MSS 13) errangen den 1. Platz im Bereich Geo- und Raumwissenschaften, ebenso wie Klara Krämer (MSS 12) und Ferdinand Krämer (Abitur 2018) für die beste interdisziplinäre Arbeit. In dieser Kategorie durften Daniel und Konstantin sich noch über den dritten Platz zusätzlich freuen. Hinzu kommen etliche Sonderpreise:

  • ein Ketschenheimer Stipendium am Deutschen Museum für Klara Krämer,
  • ein zweiwöchiges IT-Praktikum bei der BASF für Daniel Mangold
  • ein zweiwöchiges Praktikum am Hasso-Plattner-Institut für Ferdinand Krämer
  • einen weiteren Sonderpreis für Klara und Ferdinand Krämer

Bericht vom Landesfinale

SWR-Filmbeitrag zum Landesfinale

Die Schulleitung gratuliert ganz herzlichen den Preisträgern und Herrn Fisseni für den tollen Erfolg und wünscht allen eine erfolgreiche Teilnahme am Bundesentscheid in Chemnitz!

Landesfinale Schüler experimentieren 2019

Über den Sonderpreis Umwelttechnik durften sich Philip Bleuel, Finn Solbach und Benjamin Schmitz (6a) beim Landesfinale Schüler experimentieren freuen. Ihr Wasser sparender Wasserhahn mit Abfluss und Filter überzeugte im Fachgebiet Arbeitwelt die Jury. Der Preis wurde gestiftet von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.




Regionalwettbewerbe 2019

2019 ist das Johannes-Gymnasium mit insgesamt 19 Wettbewerbsbeiträgen wieder einer der Schulen im Land, die am engagiertesten in diesem Wettbewerb agieren. Beim ersten Regionalwettbewerb in Koblez erhielt die Schule daher dem Schulpreis der Stiftung Berdelle-Hilge in Höhe von 232 Euro. Darüber hinaus durften wir uns über zwei Preisträger freuen:

So errangen Hanna Sopp, Catharina Jung und Ida Heinz (6. Jahrgangsstufe) bei Schüler experimentieren im Fachbereich Chemie den dritten Platz mit ihrer Arbeit "Malen mit biologischer Farbe".



Dem Geschwisterpaar Klara (MSS 12) und Ferdinand (Abitur 2018) Krämer gelang der Regionalsieg im Fach Mathematik/Informatik der Jugend-Forscht-Sparte mit ihrem ausgezeichneten Beitrag: TIANE - ein offener Smart-Home-Sprachassistent. Der von den beiden entwickelte Sprachassistent ibegeisterte die Jury, da es den beiden gelungen ist, gegenüber den herkömmlichen Sprachassistenten (wie Alexa, google-home,...) ein System zu entwickeln, das in deutlich höherem Maße die Datensicherheit und Transparenz gewährt und andererseits auch mit zusätzlicher Videofunktion und Bilderkennung arbeitet. Wir dürfen gespannt sein, wie das Team sich beim Landeswettbewerb Ende März der Konkurrenz stellen wird.

(Klara und Ferdinand Krämer an ihrem Stand beim Regionalwettbewerb 2019 in Koblenz, Foto: Thomas Frey)



Beim Regionalwettbewerb in Remagen durfte das Johnny sich insgesamt über drei Preisträger freuen: In der Sparte Biologie - Jugend forscht- belegte Anna Puttkammer (MSS 13) mit ihrer Arbeit "Beobachtung des Lernverhaltens von Ratten: Versuche unter Anwendung der Konditionierung" den dritten Platz.

Im Bereich Arbeitswelt - Schüler experimentieren - durften sich Philipp Bleuel, Finn Solbach und Benjamin Schmitz (6a) über den 1. Platz mit ihrem Beitrag "Wasser sparender Wasserhahn mit Abfluss und Filter" freuen. Sie haben sich damit für den Landeswettbewerb qualifiziert.

Klaus Hoffmann (6b) durfte sich über den Sonderpreis freuen: Ein Abonnement der Zeitschrift Geolino!

Weiterhin errangen Greta Balmes, Fiona Polly Charlotte Wertz (6c) den zweiten Platz in der Sparte Biologie - Schüler experimentieren mit ihrer Arbeit zum Thema "Messung der Clorophyll-Fluoreszenz unter verschiedenen Bedingungen".


Auch beim Regionalwettbewerb in Trier durfte sich das Johnny-Team über einen ersten Platz freuen:

Mit ihrem Beitrag "sunflower - Sonnenbeobachtung leicht gemacht" haben Daniel Mangold und Konstantin Schmidt (MSS 12) beim Regionalwettbewerb Jugend forscht in Trier den 1. Platz im Bereich Geo- und Raumwissenschaften belegt. Die Jury und auch die Gäste überzeugten die beiden Schüler der Jahrgangsstufe 12 dabei u.a. mit einer gelungenen Präsentation ihres Wettbewerbsbeitrages. Daniel und Konstantin entwickelten einen Aufbau, der es Schulen und Privatpersonen ermöglichen soll, die Sonne gefahrlos zu beobachten und Fotos der Sonne aufzunehmen, um so gemeinsam mit anderen Schülern an weit entfernten Orten z.B. wichtige astronomische Größen wie die Entfernung Erde-Sonne zu bestimmen. Der Aufbau richtet sich nach einer groben Orientierung selbstständig zur Sonne hin aus und folgt dem Weg der Sonne wie eine sunflower. Für die Ausrichtung nutzen die Schüler einen Schattenstab, der bei nicht optimaler Ausrichtung die ihn umgebenden Solarzellen teilweise verschattet. Ein Arduino erfasst die unterschiedlichen Spannungen und vergleicht diese Werte, so dass die Nachführung über die Auswertung dieser Werte und die Ansteuerung zweier Schrittmotoren erfolgen kann. Das Bild der Sonne wird mit einer Webcam erfasst und über einen Raspberry Pi auf eine selbst erstellte Website übertragen, die dann von den Nutzern aufgerufen werden kann. Das Projekt vereinigt Technik, Informatik und Astronomie und wurde somit auch als beste interdisziplinäre Abeit im Bereich Jugend forscht auf dem Regionalwettbewerb in Trier gewürdigt.

Einen weiteren 1. Platz in der gleichen Kategorie Raum- und Geowissenschaften errang Katharina Ringel (MSS 13) auf dem Regionalentscheid in Andernach/Neuwied mit ihrer Arbeit "Die Aquaponik - das Pflanzenwachstum in Abhängigkeit von nähr- und Mineralstoffen".

Herzlichen Glückwünsch!


CTS-Schulpreis 2018

Für ihr besonderes Engagement wurde das Johannes-Gymnasium in Lahnstein am 16. Juni 2018, in Anwesenheit des niedersächsischen Kultusministers Grant Hendrik Tonne, in Braunschweig mit dem von CTS Gruppen- und Studienreisen geförderten Jugend forscht Schulpreis ausgezeichnet. Bei der offiziellen Preisverleihung im Steigenberger Parkhotel erhielten die Vertreter der erfolgreichen Schulen das Preisgeld in Höhe von jeweils 1.000 Euro. Mit dem Preis würdigt die Stiftung Jugend forscht e. V. bundesweit das besondere Engagement von Schulen. Gestiftet wird der Schulpreis von der CTS Gruppen- und Studienreisen GmbH aus Lemgo, einem europaweiten Anbieter von Klassenfahrten und Studienreis

Der Jugend forscht Schulpreis wurde im Februar 2018 bei 88 Regionalwettbewerben je einmal verliehen. Die Ehrung erhielten Schulen, die in der 53. Wettbewerbsrunde eine herausragende Unterstützung junger Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) unter Beweis gestellt hatten. Wettbewerbsleiter und Jury bewerteten dabei neben der Anzahl vor allem die Qualität der eingereichten Forschungsprojekte. Beurteilt wurden auch die besondere Förderkultur von Schulen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und der Stellenwert, den der Wettbewerb Jugend forscht dort einnimmt. Ein besonders erfolgreicher Neueinstieg einer Schule in den Wettbewerb war ebenso preiswürdig wie ein langjähriges Engagement.

 „Der Preis zeichnet Schulen aus, die das kreative, forschende Lernen zur individuellen Förderung interessierter und talentierter Schülerinnen und Schüler in den MINT-Fächern vorbildlich einsetzen. Dank des langjährigen Engagements der CTS Gruppen- und Studienreisen GmbH kann Jugend forscht hier gezielt Akzente setzen“, sagt Dr. Nico Kock, Mitglied des Vorstands der Stiftung Jugend forscht e. V. „Schulen sind und bleiben das Rückgrat von Jugend forscht. Dort findet die große Mehrheit unserer Teilnehmer ihre engagierten Betreuerinnen und Betreuer sowie Raum für die Erarbeitung ihrer Projekte.“

Den Festvortrag zum Thema „Von Braunschweig in die Tiefen des Weltraums. Perspektiven eines Physikers“ hielt Prof. Dr. Joachim Block vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Rund um die festliche Abendveranstaltung wurde den rund 150 Gästen am 16. und 17. Juni 2018 in Braunschweig ein attraktives Programm geboten. Die Vertreter der Gewinnerschulen hatten die Gelegenheit, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt, das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung oder die High-Tech-Werkstatt Protohaus zu besichtigen. Zum Ausklang konnten die Teilnehmer Braunschweig am Sonntag bei einer Oker-Floßfahrt vom Wasser aus entdecken.

 „Wir halten es für wichtig, dass Schüler motiviert werden und man ihnen Möglichkeiten bietet, sich über den Unterricht hinaus mit Forschungs- und Zukunftsthemen zu befassen“, sagt Christoph Knobloch, Geschäftsführer der CTS Gruppen- und Studienreisen GmbH. „Lehrkräften und Schulen, die dies wie unsere Preisträger vorbildlich unterstützen, gebührt höchste Anerkennung.“ (Pressemitteilung vom 27.06.2018)


Schüler experimentieren 2018

 „Wie kann man Müll mit Müll beseitigen?“ - „Welches Mützenmaterial hält den Kopf am Wärmsten?“ Antworten auf diese Fragen präsentierten fünf Jungforscherinnen und Jungforscher des Johnnys beim diesjährigen Landeswettbewerb der Juniorsparte „Schüler experimentieren“ - Jugend forscht in Ingelheim.

Über 100 begeisterte Jungforscherinnen und Forscher präsentierten mehr als 50 naturwissenschaftliche Projekte und durften gemeinsam mit ihren betreuenden Lehrern und Eltern zwei spannende und unvergessliche Tage erleben. Mit ihrem tollen Projekt gewannen Sophie Galler (6a) und Frederike Reinhardt (6a) den 1. Platz im Themengebiet Arbeitswelt. Sie bauten einen naturfreundlichen Staubsauger aus Müll und Schrott, der tatsächlich funktioniert.


„Immer mehr Menschen verschmutzen die Natur! Und damit meinen wir nicht nur die großen Verschmutzungen, wie auslaufendes Öl im Meer, sondern auch die kleinen Verschmutzungen im Alltag.“, so Sophie und Frederike. „Es ist nicht schön, dass wir so achtlos mit der Natur umgehen! Ganz hilfreich wäre es doch etwas zu bauen, was aus Müll und Schrott besteht und gleichzeitig wieder Müll und Schrott beseitigt.“ Über den Sonderpreis des Fachbereichs Chemie der Johannes-Gutenberg Universität durften sich Julius Johanny (6b), Anton Schmitt (6b) und Daniel Kunz (6b) freuen. Sie testeten Mützen aus unterschiedlichen Materialien auf ihre Funktionalität.

Hierzu legten sie Mützen mit Traubenkernkissen, die zuvor auf Körpertemperatur aufgeheizt wurden, in einen Kühlschrank, um so die Wärmeabgabe der verschiedenen Materialien zu erforschen.








Jugend forscht 2018

Bericht vom Bundesfinale 2018

Beim diesjährigen Landeswettbewerb jugend forscht kommen zwei der acht Gewinner aus den Reihen der Schülerinnen und Schüler des Johannes-Gymnasiums in Lahnstein. Ferdinand Krämer (Koblenz) gewinnt den 1. Preis im Bereich Mathematik/Informatik. Sein Wettbewerbsbeitrag trägt den Titel Computergegner für Carrera-Bahnen. Nach dem Tracking der stets individuell aufgebauten Carrera-Bahn, nutzt der vom Computer gesteuerte Rennwagen neben der Messwerterfassung der Fahrweise des menschlichen Gegners des Computers neuronale Netzwerke, um seine Fahrweise zu optimieren und ständig zu verbessern. Der Rechner „lernt“ und wird so mit jeder Runde besser. Die Juroren honorierten mit der Auszeichnung neben der von nahezu kindlicher Entdeckerfreude getriebenen Spielspaß, vor allem die Verschränkung von mathematischen, physikalischen und informationstechnischen Inhalten, die eine Komplexität erreichen, die beispielhaft ist. Das fachübergreifende Arbeiten war dann auch Gegenstand einer weiteren Prämierung.Das Foto zeigt Lukas Prestel, Herr Norbert Fisseni und Ferdinand Krämer.

Der zuvor bereits im Bereich Geo- und Raumwissenschaften mit einem 2. Preis geehrte Lukas Prestel (Lahnstein) wurde für seine Arbeit über Sonnenflecken auch mit dem 1. Preis für die beste Interdisziplinäre Arbeit geehrt und darf so auch zum Bundesfinale jugend forscht 2018 im Mai nach Darmstadt reisen. Er überzeugte die Juroren durch die mathematische Modellierung der zuvor experimentell gewonnenen Ergebnisse zur Bewegung von Sonnenflecken, die mit einfachen Mitteln die exakten Werte zur differentiellen Sonnenrotation nahezu exakt abbilden. Beide Abiturienten des Johannes-Gymnasiums erhielten darüber hinaus je eine weitere Auszeichnung: Ferdinand Krämer wurde mit dem Kerschensteiner-Stipendium, einem fünftägigen, wissenschaftlich betreuten Praktikum am Deutschen Museum in München geehrt, Lukas Prestel mit einem zweiwöchigen Stipendium am Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt in Köln. „Zwei Landessieger zu stellen ist natürlich ein ganz außergewöhnlich tolles Ergebnis, auf das wir sehr stolz sind“, so freute sich Norbert Fisseni, der die beiden Schüler beim Wettbewerb betreute. Das Johannes-Gymnasium gehört zu den MINT-EC-Schulen mit besonderem naturwissenschaftlichen Profil in Deutschland.

- Filmbeitrag zum Landesfinale

- Interview der Rheinpfalz mit Ferdinand Krämer


Mit insgesamt 31 Wettbewerbsbeiträgen gehört das Johannes-Gymnasium 2018 zu den engagiertesten Schulen im Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren in Rheinland-Pfalz. Aber nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der eingereichten Arbeiten überzeugte. Immerhin waren vier erste Plätze, ein zweiter und zwei dritte Plätze auf den Regionalwettbewerben zu verzeichnen. Zudem erhielt die Schule  den diesjährigen Jugend forscht Schulpreis in der Höhe von 1000,- € beim Regionalwettbewerb in Koblenz als Auszeichnung für das besondere Engagement zur Förderung mathematisch, naturwissenschaftlich und technisch interessierter Schüler/innen.

Unsere Kollegin Frau Fabienne Nießen durfte sich über den Sonderpreis für engagierte Talentförderer ("Lehrerpreis") beim Regionalwettbewerb in Remagen freuen. Weiterhin erhielten wir dort den Schulpreis der Stiftung Berdelle-Hilge (257,- €) und den Sonderpreis der Sparkassen des Landes (300,- €).  Lukas Prestel erhielt zusätzlich noch einen Sonderpreis, das Kerschensteiner Stipendium, das einen fünftägigen Forschungsaufenthalt im Kerschensteiner Kolleg am Deutschen Museum München beinhaltet.



(Frederike Reinhardt und Sophie Galler, 6a)

Unsere Preisträger auf den Regionalwettbewerben:


Thema
Fachbereich
Platz
Ferdinand Krämer (MSS 13)
Computergegner für Carrera-Bahnen
Mathematik/Informatik
1
Lukas Prestel (MSS 13)
Experimentelle Bestimmung der differentiellen Sonnenrotationsperiode durch die Bewegung der Sonnenflecken
Raum/Geowissenschaften
1
Konrad Löchner (MSS 13)

Von Pascal zu Sierpinski: Die

Präsenz des Sierpinski-Dreiecks in der

Mathematik

Mathematik/Informatik
3
Caroline Eschenauer (MSS 13)
Interpolation einer Kirchenglocke mit Hilfe von kubischen Splines
Mathematik/Informatik
3
Frederike Reinhardt und Sophie Galler (6a)
Wie kann man mit Müll Müll beseitigen?
Arbeitswelt
1
Julius Johanny, Anton Schmitt, Daniel Kunz (6b)
Welches Mützenmaterial hält den Kopf am wärmsten?
Physik
1
Maximilian Köth und Denny Alscheid (6b)
Wann hat ein Katapult seine besten Eigenschaften?
Technik
2

Berichte vom  Regionalwettbewerb "Jugend forscht" in Remagen  und vom  Regionalwettbewerb "Jugend forscht" in Trier.


Jugend forscht 2017

Am Donnerstag, 6. April 2017, wurden die Gewinner des Landesentscheids "Jugend forscht" in Ludwigshafen ausgezeichnet. Sie dürfen vom 25. bis zum 28. Mai zum Bundesfinale von "Jugend forscht" nach Erlangen reisen.

"Wir brauchen Ihre Ideen, Ihre Kreativität, Ihre Visionen", sagte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig,  "mehr denn je sind wir auf qualifizierten Nachwuchs, vor allem in den MINT-Fächern, angewiesen." Ausrichterin der Endrunde auf Landesebene war die BASF.

Einen sehr guten dritten Platz im Landesentscheid belegte Ferdinand Krämer (Jahrgangsstufe 12), nachdem ihm schon beim Regionalentscheid in Remagen eine herausragende Präsentation gelungen und er dafür mit einem ersten Rang ausgezeichnet worden war.

In seinem Projekt geht es um die Digitalisierung einer alten, analogen Modelleisenbahnanlage, die nun über eine grafische Bedieneroberfläche auf einem Tablet-PC  bzw. Computer gesteuert werden kann, so dass die Züge vollautomatisch kollisionsfrei fahren können. Wo sonst ein spezieller Digitaldecoder oder gar ein neuer Motor benötigt werden, braucht diese Lösung nur einen kleinen Magneten, der als Erkennungsmerkmal für die Züge gegenüber dem Programm fungiert. Da die Lokomotiven technisch unverändert bleiben, wird die gesamte Steuerungstechnik über die Schienen verwirklicht.

Das System ist mit geringen Anpassungen als digitale Steuerung für jede alte Modellbahnanlage in beliebigem Umfang anwendbar und somit als sinnvolle Alternative zu den handelsüblichen Modellen gedacht, die besonders für alte Anlagen meist gar nicht erst verfügbar sind.

Informatiklehrer Edgar Benz hatte die Betreuung der Jugend-forscht-Arbeit übernommen, die Ferdinand Krämer als Besondere Lernleistung auch in die Qualifikation für sein Abitur einbringen kann.

Im Landesentscheid waren die Sieger der Regionalentscheide in sieben Fachbereichen angetreten. Im Fach Arbeitswelt gewann der Koblenzer Abiturient Danilo Gavronov, in Biologie Elias Lenz (Traben-Trarbach), in Chemie Hien Le (Bad Kreuznach), in Bio- und Raumwissenschaften Finn Lauppert von Peharnik (Enkenbach-Alsenborn), in Mathematik/Informatik Boian Balouchev (Mainz), in Physik Nils Wagner (Ramstein-Miesenbach), in Technik waren Michael Behrens, Tillmann Keller und Marc Fastenrath (Mainz) erfolgreich. Die beste interdisziplinäre Arbeit lieferten Paul und Lukas Mattes (Trier/Schweich) ab.Der Regionalwettbewerb 2017 in Remagen wurde am 15. Februar auf dem RheinAhrCampus der Fachhochschule Koblenz ausgerichtet. Dabei stellte das Johannes-Gymnasium mit 21 Projekten nicht nur die höchste Anmeldezahl und erhielt ein Geldgeschenk, sondern belegte auch drei dritte Plätze bei "Schüler experimentieren".

Eine Jury aus Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Schule beurteilte die Projektarbeiten. Die besten Arbeiten jedes Fachgebietes wurden in einer Abschlussveranstaltung prämiert.

Ergebnisse Schüler experimentieren/Jugend forscht 2017:

Sehr erfolgreich war auch wieder unser naturwissenschaftlicher Nachwuchs beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht - Schüler experimentieren". So durften wir uns über Preisgelder in der Höhe von insgesamt 650,- € freuen, darunter der Sonderpreis der Sparkassen des Landes Rheinland-Pfalz und der Schulpreis 2017 der Stiftung Berdelle-Hilge als Auszeichnung für die engagierte und erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb. Übersicht über die Preisträger unserer Schule:



Thema

Fachbereich

Platz

Ferdinand Krämer (MSS 12)

Digitalisierung eines analogen Modellbahnsystems mit Hilfe von Fischertechnik

Informatik

1

Sophia Wenke, Sara Weisbrod (6b)

Fahrender Schulranzen

Physik

2

Carla Schneider (7a)

Einfach stark

Physik

3

Felix Kimmel, Nico Schiffer Stanley Deutesfeld (7b)

Das schwebende Luftkissenfahrzeug

Technik

3

Elisabet Ide, Lisa-Marie Lemler, Laura Wagner (6a)

Kuchenwunder – ohne Ei

Arbeitswelt

3