Beim diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen hat es der English Club des Johannes-Gymnasiums Lahnstein auf’s Treppchen geschafft: Der Filmbeitrag „William Outdated“ wurde von den Juroren mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

„William Outdated“ erzählt die Geschichte von William, der eine erfolgreiche Anwaltskanzlei führt. Er ist dort Chef und in der Tat der ‚Mann im Haus‘, denn er beschäftigt nur Mitarbeiterinnen, die er bloß „human robots“ nennt, herumkommandiert und schikaniert. Für ihn ist die Welt dabei so in bester Ordnung. Eines Nachts hat er einen für ihn furchtbaren Albtraum: Das Blatt hat sich gewendet. Als er sein Büro betritt, ist er nicht mehr der Chef seiner Anwaltskanzlei, da diese nun von einer Frau -seiner ehemaligen Sekretärin!- geführt wird. Schweißgebadet wacht er am Morgen auf – im Glauben, dass nun wieder alles so sei, wie er es gewohnt ist. Doch der neue Tag beginnt anders als erwartet: Seine Ehefrau hat ihm weder seine Puschen bereit gestellt, noch ein Frühstück zubereitet. William schwant böses. Wird sein Albtraum Realität? Die Antwort gibt es auf dem YouTube-Kanal, wo der Film in Gänze angeschaut werden kann.

Der English Club greift also ein brandaktuelles Thema auf: „William Outdated“ setzt sich mit der Rolle von Mann und Frau in der modernen Gesellschaft auseinander und leistet so einen Beitrag zum Genderdiskurs.

Dass dies das Thema des diesjährigen Filmbeitrags wurde, liegt wohl nicht nur daran, dass -mit der Ausnahme des Hauptdarstellers- alle AG-Teilnehmer weiblich waren, sondern auch daran, dass die #metoo-Bewegung und der Prozess um Harvey Winestein zu Schuljahresbeginn top aktuell waren. Schnell stand fest, dass man etwas zur Rolle von Mann und Frau ‚machen‘ wollte – und so entstand Schritt für Schritt Williams Geschichte, die zu Beginn natürlich mit Genderstereotypen spielt, aber diese dann bewusst umkehrt. William muss schmerzhaft erfahren, dass sein Rollenverständnis nicht mehr aktuell und en vogue, sondern vor allem eines ist: outdated, das heißt: nicht mehr zeitgemäß. Und ‚schmerzhaft‘ ist diese Erkenntnis im wahrsten Sinne des Wortes, denn William bekommt eine schallernde Backpfeife von seiner ehemaligen Sekretärin.

Eine technisch besonders große Herausforderung stellte das Drehbuch in der letzten Szene des Films dar: Eine Drohnen-Aufnahme soll zeigen, wie klein und unbedeutend William mit seiner Einstellung auf dieser Welt ist. Dafür dankt der English Club ganz besonders Herrn Raue, der diese mit seiner Drohne ermöglicht hat. Ein ebenso großer Dank geht an Felix Kimmel, der für das recht Bild, einen guten Ton und einen tollen Schnitt gesorgt hat.

An der AG unter Leitung von Stefan Israel wirkten in diesem Jahr mit: Anna Sundermeier, Sophie Weber, Amelie Frings, Chelsea Emeka, Dana Raue, David Conze, Julia Plura, Karla Kolb, Line Franz und Nele Menningen. Technische Unterstützung kam von Felix Kimmel und Katharina Kröll.

Wegen der Corona-Pandemie fand in diesem Jahr leider keine Preisverleihung wie in den Vorjahren statt und auch das Sprachenfest, bei dem die Siegerbeiträge der einzelnen Bundesländer gegeneinander antreten, musste abgesagt werden.

- Stefan Israel -


Fremdsprachenkenntnisse ausgezeichnet

Auch dieses Schuljahr nutzten einige Schülerinnen und Schüler der Oberstufe wieder die Gelegenheit, den standardisierten und international anerkannten Test of English as a Foreign Language im Rahmen des bundesweiten Sprachwettbewerbs „Go4Goal“ am Johnny abzulegen.

Ende November/Anfang Dezember 2019 konzentrierten sie sich für den TOEFL ITP® zwei Zeitstunden lang vollends auf die Aufgaben zu Hörverstehen, Leseverstehen und Grammatik – und nun, 3 Monate später, halten 24 Johnnys stolz ihre Score Reports in Händen. Sicherlich haben sie schon Ideen, für welche Bewerbungen sie sie nach dem Abitur einsetzen möchten.

Der Wettbewerb „Go4Goal“ fand auch dieses Jahr wieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. 2673 Schülerinnen und Schüler von 145 Schulen legten dabei den TOEFL ITP® ab. In diesem direkten Vergleich konnten 5 unserer Schülerinnen und Schüler überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen. Ganz besonders gratulieren wir Friederike Leopold, die das beste Ergebnis aller Wettbewerbsteilnehmer in der Jahrgangsstufe 13 erzielen konnte.

Let’s “Go4Goal” again next year!


"The Social Experiment" beim Bundeswettbewerb 2019 ausgezeichnet

Die Englisch-AG des Johannes-Gymnasiums Lahnsteins wurde für ihren Wettbewerbsbeitrag „The Social Experiment“ beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen mit einem ersten Preis beim Landesfinale in Ludwigshafen und einem dritten Preis beim Bundesfinale in Dachau und München ausgezeichnet. Der Film setzte sich dabei gegenüber 1300 Beiträgen aus ganz Deutschland durch. Die Urkunde wurde in einer Feierstunde durch den bayerischen Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München überreicht.

In „The Social Experiment“, das als Reality-TV-Show gestaltet ist, geht es um eine ganz grundlegende Frage: Was wäre, wenn zwei Personen mit gegensätzlichen sozialen und finanziellen Hintergründen die gleichen Aufgaben lösen? „The Social Experiment“ sucht die Antwort auf diese Frage: Taylor Hilton, verarmte New Yorkerin, und Harrison Sinclair, reicher Bohemian, treten an. Mit begrenztem Budget müssen sie die gleichen Aufgaben lösen. Es gilt, den idealen Partner zu finden, mit ihm ein Traumdate zu erleben und eine Party mit allen Freunden zu schmeißen. Wer gewinnt? Sind sie am Ende an Geld ärmer, aber an Erfahrungen reicher?
In einer der ersten Treffen der AG, die von Stefan Israel geleitet wird, kam die Idee auf, eine Reality-TV-Show zu entwickeln, da diese zur Zeit die Fernsehprogramme dominieren und gerade bei Jugendlichen sehr beliebt sind. Aber eine weitere Sendung, in der man bloß etwas gewinnen kann, war den Teilnehmern der AG zu einfach. Es sollte eine Sendung werden, die Einblicke in die Gesellschaft offenbart. Und so wurde „The Social Experiment“ mit seinen zwei gegensätzlichen Teilnehmern Taylor und Harrison geboren, die natürlich von den bekannten Teilnehmern realer Fernsehsendungen inspiriert sind und diese und deren Verhalten karikieren, was sich auch bis in die typische musikalische Untermalung niederschlägt. Mitunter gab es auch deshalb neben den oben erwähnten Plätzen noch den Oscar der Schülerjury für den besten Comedybeitrag.
Das Drehbuch wurde dabei ebenso selbstständig von den Schülerinnen und Schülern verfasst, wie auch die Dreharbeiten von diesen durchgeführt wurden: Sie filmten und schnitten den Film gemeinsam. Für die Dreharbeiten wurde die AG an einem Nachmittag auch eigens in den Lahnsteiner Globus verlegt, um in einem Juwelierladen drehen zu können. Es spielen: Amelie Frings, Samira Graudenz, Valentin John, Valentina Kessler, Jonas Koulen, Paul Krinninger, Sira Maasri, Nele Menningen, Lena Morick und Elisa Puttkammer. Um die Technik kümmerten sich Felix Kimmel und Paula Manteuffel.
Die Englisch-AG des Johannes-Gymnasiums nimmt seit vielen Jahren am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teil. Der Wettbewerbscharakter fördert und fordert das Nutzen der Fremdsprachen und ermöglicht, diese in ganz neuen Kontexten anzuwenden.

Der Filmbeitrag läuft auf unserer Videochannel. Wir wünschen viel Spaß dabei... .

- Stefan Israel -


"Being British for Dummies": Der English Club ferteidigt Titel 2018

Der English Club des Johannes-Gymnasiums unter Leitung von Stefan Israel hat in diesem Jahr mit dem Filmbeitrag „Being British for Dummies“ beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen den ersten Platz erreicht.

Nachdem der English Club sich im letzten Jahr mit der Wahl Donald Trumps beschäftigt hatte, fiel in den ersten Treffen der AG schnell die Entscheidung, sich im Hinblick auf den anstehenden Brexit mit Großbritannien zu beschäftigen. Die Diskussionen drehten sich dabei immer wieder um die Frage, wieso ein Land, das so multikulturell ist, so engstirnig sein kann, die EU zu verlassen und damit den (nicht nur) europäischen Gemeinschaftsgedanken in Frage zu stellen. „Wie kann denn das sein?“ und „Wieso denken sie so stur nur an ihr eigenes Land?“ waren die Leitfragen – und diese wollte man im Video (warnend vorweg gesagt: auf satirische Art und Weise) beantworten.

So kam die Idee auf, einmal zu beleuchten, was man Einwanderern wohl als typisch Englisch beibringen würde, damit diese auch so denken. Dazu wurde die „David Cameron School“ ins Leben gerufen – denn es war der damalige Premierminister David Cameron, der auf der Münchener Sicherheitskonferenz 2011 betonte, dass sein Land klar definieren müssen, welche Werte und Eigenschaften für sein Land bezeichnend seien.

Und so wurden Gorge aus Argentinien, Pedro aus Spanien, Louise aus Frankreich, Farah aus den Arabischen Emiraten und Chantal aus Deutschland in einen Kurs geschickt, der genau diese Werte definieren sollte, der beibringt, wie man sich als Engländer verhält – „Being British for dummies“ eben. Geleitet wurde dieser von Mr. John Fitzpatrick.

Ob es ihm gelingt, seinen Schützlingen beizubringen, gute Engländer zu sein, welche Rolle dabei Blutwurst und die Königin spielen und wieso man beim Fahren auf englischen Straßen nicht laut „Macarena“ hören soll – all das kann nur ein Besuch in eben dieser Schule beantworten, die dank Youtube jetzt direkt besucht werden kann. Viel Spaß beim Anschauen der „Extended Version“, die ca. 1:30min länger ist als der Wettbewerbsbeitrag, der nur 10min lang sein darf!

Teilnehmer: Alec Ampuero, Noel Bendel, Samira Graudenz, Valentin John, Valentina Kessler, Sira Maasri, Moritz Mülheim, Philip Werner-Meier und Tiffany Werner-Meier

Ton und Schnitt: Maya Schmidt, Florian Hänchen

- Stefan Israel -


"Go4Goal" Gewinner vom Johannes-Gymnasium 2017

Schülerinnen und Schüler der MSS 13 des Johannes-Gymnasiums haben in ihrer Klassenstufe den internationalen Englisch-Sprachwettbewerb „Go4Goal!“ gewonnen. An dem Wettbewerb nahmen 86 Schulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit insgesamt 185 Klassen und 3246 Schülern teil. Unsere Schülerinnen und Schüler zeigten im Durchschnitt aller 13. Klassen das höchste Englischsprachniveau und gewannen einen Gutschein für eine Hin- und Rückfahrt mit dem flixbus.

Außerdem erzielte Anne Wiemers das beste Einzelergebnis unter allen Teilnehmern in der Klassenstufe 13.

Der jährlich ausgetragene Wettbewerb „Go4Goal!“ hat das Ziel, die Schülerinnen und Schüler für die englische Sprache zu begeistern und das Englisch-Sprachniveau von Schülern ab der 7. Klasse in Deutschland, Österreich und der Schweiz miteinander zu vergleichen. Im Rahmen von „Go4Goal!“absolviert jeder Schüler den international als Sprachzertifikat anerkannten TOEFL Junior® Standard Test oder den TOEFL ITP® Test.

Die Resonanz auf den Wettbewerb ist positiv. Lisa Becker, Englischlehrerin und Go4Goal-Koordinatorin am Johannes-Gymnasium, sagte: „Ich freue mich sehr über die tolle Leistung unserer Schüler. Sie bestätigt ihre und unsere Arbeit. Das Schöne bei dem Wettbewerb ist, dass es vor allem darum geht, das jeweils eigene Sprachniveau auszuwerten und ein Gefühl dafür zu bekommen, wo man steht.“

„Die von Jahr zu Jahr steigenden Teilnehmerzahlen und die insgesamt gutenTestergebnisse zeigen, dass wir mit dem Wettbewerb bei den Schulen und Schülern gut ankommen,“ sieht sich Judith Hackmann, Leiterin für Marketing und Vertrieb bei LTS, bestätigt. Alle Gewinner des Wettbewerbs und mehr Informationen über „Go4Goal!“ sind auf
www.go4goal.eu zu finden.


Erster Platz beim Fremdsprachenwettbewerb für "Trump´s New America" im Jahr 2017

Der English Club des Johannes-Gymnasiums hat beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2017 mit dem selbstgedrehten Nachrichtenmagazin „Trump’s New America“ den 1. Platz gemacht. Der Film entstand im Rahmen der AG, die von Herrn Stefan Israel seit diesem Schuljahr geleitet wird.

Als sich die AG zu Beginn des Schuljahrs zum ersten Mal traf, war die Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsident nur eine von vielen Möglichkeiten – aber man war sich schnell einig dies zum Thema für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen zu machen, da so viele Fragen im Raum standen: Wie wird sich die USA verändern? Welchen Einfluss könnte Trump auf das Leben ‚normaler‘ Amerikaner haben? Kurzum: Wie könnte denn „Trump’s New America“ möglicherweise aussehen? Schnell war die Idee eines Magazins geboren, das dies aufzeigen und davor warnen sollte. Doch dann kam die Wahl und aus der Möglichkeit wurde Realität. Und genauso wurde aus dem Magazin, das ursprünglich warnen sollte, ein Magazin, das aufzeigt, was nun bald real wird, was zeigt, wie „Trump’s New America“ also bald aussehen wird.

Dazu wurde recherchiert und überlegt, wie man die gefundenen Informationen für ein solches Magazin aufbereiten könnte. In kleinen Gruppen entstanden die Drehbücher für die einzelnen Magazinbeiträge und die Rahmenhandlung: eine Nachrichtenschalte in das MoMa in New York, eine Szene aus der Küche der Trumps, ein Aufeinandertreffen eines Trump-Wählers mit einem Mexikaner und vieles mehr.

Das Foto zeigt einige der AG-Teilnehmer (Rest war auf Klassenfahrt), die zur Siegerehrung nach Mainz fuhren, bei der uns die Siegerurkunde für den 1. Platz überreicht wurde - und das, obwohl - der vielleicht auch - weil einiges von dem, was im Film gezeigt wird, bald schon Wahrheit wird/wurde, in "Trump`s New America".

Davon kann sich der Zuschauer und Leser aber selbst überzeugen und den Filmbeitrag in unserem Videochannel anschauen. Dabei wünscht der English Club gute Unterhaltung!



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