Vom 23. bis 29. August 2019 ist der Johanneskirche eine Erlebnisausstellung rund um Pater Henkes zu sehen. Jeden Abend zwischen 18:00 Uhr und 19:30 Uhr haben interessierte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich die Ausstellung anzuschauen. Die Johanniskirche wird in den Pausen geöffnet.

Insbesondere im Religionsunterricht kann das Leben und Wirken von Pater Henkes thematisiert werden.
In Vorbereitung auf den Ausstellungsbesuch haben alle Schülerinnen und Schüler der 10./11./12./13. Klasse am 26.08.2019 in der 3. Unterrichtsstunde die einmalige Möglichkeit ein Theaterstück zu besuchen, welches in der Aula stattfinden und die Figur Pater Henkes einführt. In diesem Zusammenhang werden Begriffe wie Zivilcourage, gegenseitiger gesellschaftlicher Unterstützung und Demokratieerziehung diskutiert und kritisch reflektiert.

Theaterstück setzt sich mit Pater Henkes' Leben auseinander

"Ein Leben, das lebenswert war in jeder Stunde, Minute und Sekunde. Lebenswert mit allen Kämpfen, die ich erlebt, erlitten und fühlen durfte." - Mit diesen Worten fasst Pallottinerpater Richard Henkes sein Leben zusammen - zumindest zu Beginn des Ein-Personen-Theaterstücks "Abgerungen", das in der Aula des Johannes-Gymnasiums aufgeführt wurde. Hier geht es um die Fragen, die Auseinandersetzungen und das ständige Ringen im Leben des Pallottinerpaters Richard Henkes, der am 15. September 2019 in Limburg selig gesprochen wird. Verfasst wurde es von dem Neuwieder Autor und Regisseur Boris Weber, interpretiert von dem Bonner Schauspieler Frank Musekamp.
Weber lässt den im Punker-Outfit gekleideten Darsteller Musekamp mehrfach zwischen der Person des Pallottinerpaters und dem Autor wechseln. Dieser versucht, der Person und der Motivation von Henkes für sein Handeln nahezukommen. Vor allem geht es hier um den unerschütterlichen Glauben des Paters. Dadurch lässt er sich nicht von seinem gefährlichen Weg abbringen, und fürchtet in seinem Gottvertrauen auch nicht den Gang in die Typhusbaracke des KZ Dachau. Der Autor bekennt offen: "Ich weiß nicht, ob ich das täte! Ich weiß es einfach nicht. Warum sollte ich?"
Ebenso offen spricht der Autor aus: "Henkes hat schließlich bedingungslos und radikal an Gott glauben können. Ich weiß gar nicht, ob ich so viel Vertrauen in etwas so wenig Greifbares aufbringen könnte, wollte oder eben auch müsste."
In den Predigten Henkes' geht es vor allem gegen die Euthanasie: "Es gibt Menschen, deren Ansporn sind Unterdrückung und Macht, Gewalt und Hass! Sie wenden sich von Gott ab und erklären die Macht über andere zum neuen Götzen. Sie schrecken vor nichts zurück, machen nicht halt vor den Schutzlosen und Benachteiligten unter uns, denen wir in göttlicher Güte Hilfe zuteil werden lassen müssen."
Die Predigten hat der Autor nach eigenem Bekunden "gedichtet". Die Grundgedanken entstammen jedoch aus Arbeitsmaterialien und Gesprächen mit den Pallottinern, die den Seligsprechungsprozess begleiteten.
Henkes' Antwort auf Warnungen seiner Schwester, vorsichtiger zu sein, wird zu seinem Credo und Leitsatz des Stückes: Einer muss ja die Wahrheit sagen."
(Text: Winfried Scholz in der Rhein-Zeitung vom 24.8.2019, Foto: Edgar Benz)


Weitere Informationen sind auf der Website zu Pater Richard Henkes zu finden.

Exkursion in Abtei St. Hildegard bei Rüdesheim am Rhein

Bei strahlendem Sonnenschein machte sich der 12 GK Religion von Fr. Link am 17.6.2019 auf zu einem Besuch im Benediktinerkloster St. Hildegard. Vor Ort erkundeten wir die beeindruckende Außenanlage sowie die Kirche. 

Höhepunkt war das gemeinsame Gespräch mit Schwester Placidia, welches selbst den ein oder anderen Kritiker nachhaltig bewegte und zum Schmunzeln brachte. In diesem Zusammenhang haben wir Einblicke und das klösterliche und private Leben erhalten - wofür wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchten.










Filmprojekt zu Damian de Veuster

Innerhalb einer Unterrichtsreihe zum Leben und Wirken von Pater Damian De Veuster drehte die Klasse 7a unter Leitung von Herrn Rudolf Loch einen Film über das Leben dieses Heiligen, der zum Orden der heiligsten Herzen Jesu gehört, dem Orden, der das Johannes-Gymnasium 1920 in Lahnstein gegründet hat.

Den Film sehen Sie hier.

(Pater Damian auf dem Gemälde von E. Clifford)


Weitere Veranstaltungen:

Unterrichtsmaterial Christologie MSS 12 Loch

Einen Bericht zur Taizé-Fahrt  2016 lesen Sie hier.

Fächerübergreifendes Projekt der Klassen 7 zum Thema "Gott und das Leid"

    Ausstellung "Lebensraum Psalmen" 2015

      Auf den Spuren des hl. Jakobus: Pilgerweg von Lahnstein zur Johanniskirche 2013