Das Johnny hat einen neuen Haupteingang - und diesen galt es zu gestalten. Unter diesem Projekt machten viele motivierte Schüler*innen des Johannes Gymnasiums im BK-Unterricht der damaligen MSS 11 von Frau Sicker-Wünsch die unterschiedlichsten Entwürfe, um die Wand der Vorhalle zu gestalten. Dabei sollten besonders die Werte unserer Schule aufgegriffen und verdeutlicht werden: Das christliche Profil, die Gemeinschaft von Schülern und Lehrern sowie die Diversität der unterschiedlichen Individuen. Von Graffiti über Puzzle- und Mosaikteilen bis hin zu wandfüllenden Bäumen kannte die Kreativität der Schüler kaum Grenzen. Die Entwürfe erstreckten sich nicht nur über die Wände, sondern auch über Boden und Decke der Pausenhalle. Es war keine leichte Aufgabe aus dieser Vielfalt den passenden Entwurf auszuwählen. Aus diesem Grund wurde eigens für das Projekt ein maßstabsgetreues Pappmodell der Pausenhalle inklusive der stützenden Säulen angefertigt, in das die Entwürfe eingespannt werden konnten, um sie in ihrer vorgesehenen Umgebung begutachten zu können.

Unser Direktor, Herr Loch, entschied sich schließlich für den Entwurf von Marius Beyl, welcher sich aus vielen unterschiedliches Elementen erst zu einem Kreuz und anschließend zu dem Schriftzug “Johnny” zusammensetzt. Die vielen verschieden fömigen und -farbigen Teile tragen Farben, die an die des Schulgebäudes angelehnt sind: Gelb, Maisgelb, Orange und Rot. Nie gleiche Formen symbolisieren die Individualität der Schüler und den dynamischen Weg der Schüler von der Grundschule an das Johannes-Gymnasium. Die Teile “fliegen” von links nach rechts, dabei bilden sie aus einer losen Gruppe erst ein Kreuz, Symbol für den christlichen Glauben, verteilen sich wieder und bilden anschließend gemeinsam den Schriftzug “Johnny”, also die Schulgemeinschaft, bis sie schließlich alleine nach links “wegfliegen”. Dies symbolisiert den Weg Schüler von der Schule in ihr eigenes und selbständiges Leben.
Nachdem dieser Entwurf ausgewählt war, galt es, ihn auch an die Wand zu bringen. Vom 18. bis 20.9.2019 wurden die Schüler*innen des jetzigen Kunst Grundkurses der MSS 13 für die Malarbeiten unter der Leitung von Frau Sicker-Wünsch vom restlichen Unterricht freigestellt. Los ging es für einige jedoch schon zwei Tage vorher nach dem regulären Unterricht, denn der Entwurf musste mit einem Beamer an die vorgesehene Wand projiziert und mit großen Bleistiften vorgezeichnet werden. Außerdem beschlossen die Schüler des Kurses sich mit ihren Initialen in Form der Mosaikteile in dem Werk zu verewigen. Am Mittwoch konnte die Malarbeit starten: Man traf sich um 8 Uhr im Kunstraum, mischte die Farben und baute dann alles für die anstehende Arbeit auf:

Trotz Temperaturen von nur 10 Grad Celsius am Morgen - gerade warm genug, damit die Farbe trocknen kann - begannen die Schüler gemeinsam mit Frau Sicker Wünsch, den vorgezeichneten Entwurf auszumalen. Dabei wurde nicht nur die Wand bunt, sondern auch die Schüler*innen selbst. Durch die gemeinsame Arbeit von insgesamt 18 Schülern und der Lehrerin gelang es dann auch, den Entwurf bis Freitag um 13 Uhr fertigzustellen. Dazu wurde am Donnerstag eine beinahe 10-Stunden-Schicht eingelegt, um am Freitag nur noch ausbessern zu müssen. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Vor der Arbeit wurde gemeinsam im Kunstraum gefrühstückt und einmal in der Mittagpause im Schulgarten gegrillt. Insgesamt war es zwar ein „kühler“ und langer Prozess die Wand zu gestalten und wir hatten Spaß. Die ganze Aktion wurde in einer Fotodokumentation festgehalten, deren Abschluss ein Gruppenfoto mit dem Schuleiter Herr Loch vor dem fertigen „Oeuvre“ bildete.

Nun kann jeder Besucher den neu gestalteten Haupteingang betrachten und bewundern. Einige glauben sogar, in den Mosaikteilen die Zahl 100 zu entdecken - passend zum kommenden Schuljubiläum.

Friedericke Leopold MSS 13, 12.11.2019




facES - eine Ausstellung unserer Schüler/innen im Ludwig Museum

„Wie ein Spiegel reflektiert es [das Gesicht] die eigenen Lebensweisen oder dient als Maske für gesellschaftliche Konventionen und Symbol für die Eigenverantwortlichkeit, die jeder Mensch für sich und das eigene Leben trägt.“, führt Kuratorin Katharina Arimont, M.A., in Ihrer Beschreibung der Ausstellung „face it!“an, die als Intervention im Frühjahr 2019 in der Sammlung des Ludwig Museum Koblenz zu sehen war. Die Intervention stellte somit den Auslöser dar, sich mit dem Gesicht und seiner vielfältigen Darstellung in der Kunstgeschichte und schließlich der eigenen Darstellung zu befassen. Angeleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Kunstlehrerin Barbara Daufenbach.

Immer wieder leuchten große Vorbilder wie der in der Sammlung vertretene Pablo Picasso oder Größen der Pop Art auf, zeigen sich aber auch Arbeiten mit bereits erstaunlich individuellen, expressivem Strich oder sehr aktuellem Bild des Medienmenschen.

Es werden Arbeiten ausgestellt von André Schangin, Samira Graudenz, Xenia Honin, Amelie zu Pulitz, Amelie Schmitt, Moritz Clos, Simon Potthast, Carlotta Schäger, Lara Letitia Höwer, Simon Molitor, Sophie Zuev, Leonie Alt, Roman Beer, Paul Fink, Lisa Wirtz.

Die Ausstellung ist seit dem 21. September 2019 zu sehen.



Das Rheintal in Bildern

Unsere Schule liegt am Rhein - was liegt näher, als dem Strom in eigenen Bildern zu begegnen? Im Kunst-Unterricht der Jahrgangsstufe 11 nahmen sich Schülerinen und Schüler und ihre Lehrerin Barbara Daufenbach des Themas an. Einige Ergebnisse können Sie hier sehen.

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Vu Trongh Anh und Barbara Daufenbach gestalten Kunstprojekt

"Traumwelt" heißt eine Ausstellung, die in der Koblenzer Kunsthalle zu sehen ist. Einige Bilder des vietnamesischen Künstlers Vu Trong Anh wurden im Rahmen einer Vernissage am 20.10.2018 vorgestellt.

Vu Trong Anh ist zu Gast beim Friedenskinder e.V. Koblenz. Von den erzielten Verkaufserlösen der Bilder von Vu Trong Anh spendet der Maler einen Teil an die Friedenskinder Koblenz. Norbert Kalt, stellvertretender Leiter des Johannes-Gymnasium, konnte dem Verein zudem einen Scheck über 1000 Euro überreichen, die dessen Projekte unterstützen sollen.

Die Vernissage wurde von Oliver Zimmermann - Gastgeber und Hausherr der Kunsthalle Koblenz - eröffnet. Schirmherr der Veranstaltung ist Roger Lewentz (MdL und Minister des Innern und für Sport), der ein Grußwort an die anwesenden Gäste und Besucher richtete.

Vu Trongh Anh wurde 1979 in Hanoi in Vietnam geboren. Der 39-jährige Künstler studierte er moderne Kunst und Lackmalerei in der Kunstwerkstatt von Nguyen Quang Duc in Hanoi. Im gleichen Jahr wurde Trongh Anh auch Mitglied der Nam Fine Arts Association. Seine Inspiration bezieht Vu Trong Anh aus Introspektion und Erfahrung außerhalb des Lebens.  Seine Werke sind in Südostasien bekannt aus Ausstellungen unter anderem in Singapur, Hongkong, Korea und Malaysia.

Trong Anh besucht Europa um neue Kulturen kennenzulernen und um neue Inspirationen für sein Schaffen zu sammeln. Zudem hält er mit neun Schulen Malworkshops ab, darunter dem Johannes-Gymnasium.

In Zusammenarbeit mit Kunstlehrerin Barbara Daufenbach fertigten Schülerinnen und Schüler in einem Workshop Bilder an, die im Rahmen der Ausstellung zu sehen sind.

Die Ausstellung kann bis zum 2. November besucht werden und ist Teil der Interkulturellen Wochen der Stadt Koblenz, die bis 6. November in Koblenz stattfinden.