Plasdtikdeckel für den guten Zweck

Am 25.7 war es soweit, es startete nun auch an unserer Schule die Aktion ENDPOLIONOW. Wir bekamen Besuch von Herr Gunnar Vahlenkamp, zuständiger Vertreter des Rotary-Club Sankt Goarshausen für diese Aktion. Im Vorhinein informierte Herr Vahlenkamp über die Vorzüge der Aktion und sprach über die Arbeit des Rotary-Clubs.
Ich, der die Aktion an unserer Schule ins Leben gerufen hatte, freute mich sehr über das nette Gespräch mit Herr Vahlenkamp und finde ebenfalls, dass die Aktion an unserer Schule sehr gut angenommen, sowie zur Bekämpfung der Kinderlähmung beitragen wird.


Die ENDPOLIONOW-Kampagne des Rotary-Clubs sowie der WHO zielt darauf ab, dass die verheerende Krankheit Polio aus der Welt eliminiert wird, indem Impfungen an Kinder verabreicht werden. Derzeit sind Poliofälle nur in 4 Ländern der Welt bekannt, diese sind: Afghanistan, Pakistan, Nigeria und neuerdings auch die USA.

Bei der Aktion werden Plastikdeckel von Flaschen gesammelt und an den entsprechenden Sammelstellen abgegeben. Diese befinden sich bei uns an der Schule im Glasgang, am Wasserspender (neben dem Biologie Übungsraum) sowie im Bistro-Foyer. Diese Deckel werden dann von einem Recyclingunternehmen aus der Region gekauft und weiterverarbeitet. Das besondere an den Deckeln ist die hohe Qualität des verarbeiteten Materials, dabei beeinflusst das Fehlen des Deckels nicht den Wert des Leerguts beim Abgeben an den Leergutautomaten. 500 gespendete Deckel entsprechen dem Wert einer Impfung gegen Polio. Damit wir gemeinsam mit der WHO und dem Rotary-Club die Krankheit Polio eliminieren können, wird darum gebeten so viele Deckel wie möglich zu Spenden, denn nur gemeinsam lässt sich großes Bewirken.


- Leonhard Lydka 05.09.2022 -

Forstpraxis statt Schulbank

Raus aus dem Klassenzimmer, rein in den Praxistag der Waldpädagogik mit forstlicher Ausrichtung. Das galt vor wenigen Wochen für die Schüler der Klasse 5 b des Johannes-Gymnasiums aus Lahnstein. Sie haben im Stadtwald Lahnstein an der Ruppertsklamm-Hütte Wuchshüllen, die zum Schutz gegen Verbiss- und Fegeschutz an Wildkirschen und Esskastanien angebracht waren, zurückgebaut.

Nach gut zehn Jahren brauchten die Bäume diesen Schutz nicht mehr, wird in einer Pressemitteilung erklärt. Vorbereitet auf diesen Praxistag wurden die Schüler durch den Waldpädagogen des Forstamtes Lahnstein, Willi Bausch-Weis. Zum Konzept des Forstamtes gehört es, dass alle auszuführenden Arbeiten nützlich sein und ihr Sinn für die Schüler nachvollziehbar sein muss. Der Wald sei ein idealer Lernort, um die Abhängigkeit des Menschen von natürlichen Ressourcen begreifbar zu machen.


Nach einem Fußmarsch an der Schutzhütte angekommen, erfolgte eine Einweisung zur sicheren Führung der Baumschere, Grund: Arbeitssicherheit und das Bewahren der Baumrinde. Am Wegrand wurden die Wuchshüllen mit den dazugehörigen Befestigungsstäben und Kabelbindern zum Entsorgen gelagert.

„Die Schüler konnten sich körperlich spüren und auspowern und haben etwas zusammen ausgeführt.“ Die Klassenlehrerin Antje Rosenbaum und Willi Bausch-Weis beschreiben die Zusammenarbeit unter den Schülern als äußerst positiv.

Alle seien mit viel Engagement und Spaß bei der Arbeit gewesen. „Für die Schüler war es ein Erlebnis, und sie haben erfahren: Wer sich mit einer Aufgabe identifiziert, erlebt, dass er etwas bewirken kann und einen aktiven Beitrag zum Erhalt des Ökosystems Wald beiträgt.“ Weiter heißt es in der Pressemitteilung: „So waren am Ende die Schüler stolz auf ihre Leistung und freuen sich auf den nächsten Projekttag.“

Quelle: RLZ, 07.06.2022

[PLEASE FIX!] Please choose your cookie preferences: