Puh, da wurde der medidative Tagesrhytmus von gestern am Abend dann doch nochmals wild, denn in der Sporthalle tat sich ein Match auf, das den Abend trug: Volleyball. Und da wir echte Cracks am Start... . Egal, jetzt erstmal Frühstück und Stärkung. Es liegt eine aufgeregte Anspannung in der Luft. Unser Ziel wird das Outdoorcenter Baumgarten sein, wo uns eine Raftingtour auf der Salach bevorsteht. Dort angekommen, verliert Guide Michi nicht viel Zeit. Wir schießen uns in die Neoprenanzüge rein, letzte Einstellungen an den Helmen, nochmal ein Angstbächlein auf der Toilette und schon geht es los. Die Spannung im Bus bis zum Startpunkt ist zum Greifen. In Österreich angekommen packen wir die Boote vom Anhänger und bekommen eine kleine Sicherheitseinweisen, bevor alle ersteinmal zum Schwimmen gehen. "Im Wasser werdet ihr die Frische des Bergwassers trotz Neopren spüren", sagt Michi noch, da ist es bei mir schon zu spät... . Der Puls schnellt in die Höhe, die Atmung wird schnell, aber lange Zeit den Kälteschock zu verdauen habe ich nicht. "Auf den Bauch drehen und ans Ufer schwimmen" ruft Pino, der nepalesiche Guide, der schon auf ganz anderem Wildwasser unterwegs war. Alle heil am Ufer angekommen, steigen wir auch direkt in die Boote, auf denen die Guides das Kommando haben: "Alle vorwärts, pull, pull, pull!", treiben sie uns an.

Und kaum haben wir die ersten vier harten Paddelschläge gemacht, wir die Salach tosender. Die Guides treiben uns mit den Booten durch das aufgescheuchte Nass, durch knifflige Stellen, an Felsen vorbei und über sie drüber, bevor es in einem ruhigeren Flussabschnitt scheinbar wieder Zeit für eine Abkühlung ist. Michi, der Gudie auf unerem Boot fordert uns zu einer "Übung" auf und schmeißt uns damit alle in die Salach - nur er bleibt trocken und grinsend auf dem Boot zurück. Drei Kilometer weiter wartet dann eine echte Überraschung auf uns. Einer der Zuflüsse der Salach hat eine rund vier Meter Tiefe Gumpe ins Gestien getrieben und strudelt darin munter vor sich her. Ein schöner Anblick, bis es heißt: Reinspringen. Aus etwa drei Metern Höhe wagen am Ende alle den Sprung ins kühle Nass.

Ein wirklich sagenhafter, aufregender und kräftezehrender Tag, den wir alle so schnell nicht vergessen werden. Im Bus bleibt auf der Rückfahrt kein Auge offen. Ein wirklich gelungener Abschluss dieser Exkursion, der am Abend von einer traumhaften Kulisse des Königsees noch das Sahnehäubchen bekommt.

- Frederick Fisher -

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