Das Wichtigste zuerst: Happy Birthday Anna! Wahnsinn, Kursmutti Bürger hat auch an diesen Geburtstag gedacht, Kuchen gebacken und ein Geschenk organisiert; wenn ich doch bloß auch mal an sowas denken würde... . Naja, jedenfalls ist es in unserer Unterkunft mittlerweile ganz kuschelig. Das Buchenhaus ist restlos ausgebucht und sogar eine Abschlussklasse aus St. Goarshausen hat sich dazugesellt. Die Verpflegung und die Sportmöglichkeiten in der eigenen Sporthalle sind grandios, aber die Betten grenzen an Körperverletzung. Mag am Alter liegen, aber wer auf diesen felsharten Matratzen pennen kann, hat einen Körper aus Stahl.

Den brauchen wir heute bei unserem zweiten Hike mit Sepp dem Nationalparkranger nicht. Wir tuckern mit dem Bus hinaus gen Hintersee und mit dem sündhaft teuren Alm-Erlebnisbus bis hinauf zum Hirschbichl, einem ehemaligen Grenzposten nach Österreich im Klausbachtal. Sepp hat am späten Vormittag eine kurze Infostelle an einem sog. Vollkaserhaus parat, bevor er vorschlägt bei Namensvetter Sepp auf der Alm einzukehren. "A Hoibe und an Schüsselkas"; die beiden kennen sich. Wir entscheiden uns für einen Kaffee, denn die felsharten Matratzen stecken uns in den Knochen. Als ob es Ranger Sepp geahnt hätte, zieht ein Wetter auf, welches das Klausbachtal durchzieht und Carl dazu animiert sein gesamtes Outdoorarsenal aus dem Rucksack zu holen. So eingepackt, ginge der Kerl glatt bei den Kampfschwimmern durch, weshalb er seine Regendichtigkeit auch an der Regenrinne austesten muss. Dicht!

Mit den letzten Tropfen verlassen wir Sepp und Lieserl auf der Bindalm und treten ein in ein meditatives Bergab. Der Weg durch den Nationalpark ist breit geschottert, führt entlang des Klausbach, dessen Tal durch diverse Felsstürze geprägt ist. Einer davon staute den Bach sogar so stark auf, dass dieser in einer donnernden Flutwelle nach Dammbruch Wege unpassierbar machte. Daher ist auch die Hängeseilbrücke über den Klausbach noch relativ jung. Wohl aber, neben Sepps Informationen und unserer neu entdeckten Spezies "Mara Biene" (s. Bild), das einzige Highlight dieses Exkursionstages. 

Ich bin ein wenig enttäuscht. Das habe ich mir definitiv anders vorgestellt. Spannender, mehr Experience sollte es heute sein. Hätten wir einen Rollator dabei gehabt, wäre der barrierefreie Weg alles andere als ein Problem gewesen. Gut, dass wir nach dem Abendessen noch einen kleinen KletterKurs gebucht haben, der am Ende sogar echt spaßig war.

Morgen muss es besser werden. Exkursionen müssen hängen bleiben. Daher: 7:00 Uhr Frühstück, 8:00 Uhr gerödelt und gepackt am Treffpunkt. Morgen hauen wir noch einen raus, mit Simon, unserem nächsten Guide, der mir am Telefon definitiv Action versprochen hat.

- Frederick Fisher -

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