Zur Förderung der sozialen, kommunikativen und methodischen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern hat die Methoden-AG des Johannes-Gymnasiums am 03.05.2011 ein Methodencurriculum für die Sekundarstufe I vorgelegt.

Grundlage für die Konzeption dieses Curriculums ist die Überzeugung, dass ein offener und schülerzentrierter Unterricht steht und fällt mit der Sozial- und Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler.

Ziel ist es also, die Lernenden verstärkt in die Lage zu versetzen, Aufgabenstellungen selbstständig, zielorientiert und fachlich richtig zu bearbeiten und das Ergebnis zu präsentieren und zu beurteilen. Angesprochen ist dabei eine Vielzahl von instrumentalen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die grundlegend sind für das selbständige Lernen in jedem Unterrichtsfach. Dabei geht es nicht um die immer wiederkehrende Frage nach dem Primat des Inhalts gegenüber der Methode, da methodische Kompetenzen selbstverständlich nur an konkreten (Fach-)Inhalten entwickelt werden können.

Das Methodenlernen des Johannes-Gymnasiums basiert auf zwei Bausteinen:

  • Methodencurriculum für die Sekundarstufe I: Einzelne Fächer übernehmen hierbei die Verantwortung für die Einführung bzw. Anwendung eines bestimmten Kompetenzbereiches. In den Klassenbüchern findet sich eine Übersicht, in der die Fachlehrer die Einführung des Methodenbausteins dokumentieren. In den schulinternen Arbeitsplänen der Fachschaften werden die verbindlichen Vereinbarungen zum Methodenlernen übernommen.
  • Vorbereitung auf die Oberstufe: Methodentage am Ende der 10. Jahrgangsstufe in den Kompetenzbereichen, die für die Arbeit in der MSS wichtig sind (Referate, Facharbeiten verfassen, Arbeit mit Fachliteratur, Bibliothek,...).