Abitur 2016 – Dreimal die Traumnote 1,0

„Get up, stand up“ - „Erhebe Dich, steh auf. Steh auf für das Recht“. Klare Worte richtete Schulleiter Rudolf Loch in einer bemerkenswerten Rede an die 113 Abiturienten des Johannes-Gymnasiums, die sich gemeinsam mit ihren Eltern in der Aula der Schule versammelt hatten, um am Ende eines feierlichen und bewegenden Tages ihre Zeugnisse zu erhalten. „Ihr könnt stolz auf eure Leistungen sein“, freute sich auch der Schulleiter: So liegt der Durchschnitt der Abiturzeugnisse bei 2,28, 39 junge Frauen und Männer haben eine 1 vor dem Komma und drei Abiturienten –  Marielena Margraf, Leonard Schnurr und Christoph Bartz - haben mit der Traumnote 1,0 ihre Schullaufbahn beendet.

Das Motto der Abiturientia „No teacher, no cry - Everything's gonnAbi alright" zog sich wie ein roter Faden durch die Texte und Reden an dem Tag, auf den die Abiturienten neun Jahre hingearbeitet hatten. „Alles ist, alles wird gut“ übersetzte der Schulleiter den Bob Marley-Song: Das kann aber nur der sagen, der aufsteht und aktiv seinen Beitrag in der Welt leistet. Vorraussetzung dafür ist eine Grundvertrauen in das Sein selbst und in die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Aber auch das Vertrauen in die Menschen, die einen begleiten, Freunde, Familie und „auch Gott“ mahnte Pfarrer Holger Sprenger in seiner Predigt, in der er den Bogen zum Einschulungsgottesdienst schlug: „Auch damals hatte ich ein Seil dabei, habe vom Seilspringen, vom Glockenläuten und Bergwandern erzählt“. So mancher musste da im Laufe der Jahre „gesichert“ werden, es sind stabile Seilschaften entstanden und jetzt werde es sich zeigen, wie fest diese Seile halten und wie sie sich mit all dem Neuen, was jetzt komme, verbinden lassen.

„Vergesst in einer sozial vernetzten Welt nicht, was wir euch an sozialer Kompetenz zu vermitteln hofften, was christliches oder menschliches Handeln bedeutet“, gab MSS-Leiter Edgar Benz den jungen Leuten mit auf ihren künftigen Weg. Mit Blick auf die rasante technische Entwicklung der vergangenen 20 Jahre warnte er mit Joseph Weizenbaum vor blinder Technikgläubigkeit: „Nur 10 Prozent der Informationen im Internet sind brauchbar. Man muss lernen, die richtigen Fragen zu stellen“. Doch die setze Wissen voraus und Vernunft. Und natürlich sei Technik heute auch immer Politik, nicht zuletzt im Hinblick auf den Umgang mit der riesigen Datenmenge. Wie schon der Schulleiter riet auch Benz den Abiturienten auf der Hut zu sein: Vor denen „die so taten, als ob sie´s besser wüssten“ (Bob Dylan), vor den einfachen Antworten der Mainstream-Optimisten, die so tun, als ob der Markt die Probleme der Welt löst und vor rechtspopulistischen Trittbrettfahrern.

„Lebt eure Träume, kommt immer mal wieder – und lasst uns heute und beim Abiball feiern“, forderte auch die Elternvertreterin Ulrike Simon die jungen Frauen und Männer auf, die sich vorher jedoch noch mit all denen freuten, die eine besondere Auszeichnung erhielten.

Für den besten Abiturdurchschnitt wurde Leonard Schnurr ausgezeichnet, Johannes Zobel wurde für seinen Einsatz in der Schule mit dem Preis der Ministerin für BFJ  ausgezeichnet. Den Preis des Schulträgers für besonderes Engagement erhielt Julius Wittkopp.

Der Ehemaligenverein der Schule lobt in jedem Jahr einen Preis für den engagiertesten Quereinsteiger von der Realschule aus und fand in Luca Brost, der als Stufensprecher und nicht zuletzt als Mit-Organisator für Kulturabend, Abisturm und Abiball verantwortlich zeichnete, einen würdigen Preisträger.

Für ihre religiöse und soziale Einstellung wurde Charlotte Heinrich geehrt, den Preis für das Engagement im musischen Bereich erhielten Lena Waters und Natalie Altenkamp.

Mit Preisen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft wurden Leonard Schnurr und Alina Hoevelmann geehrt; einen Preis der Chemieverbände Rheinland-Pfalz und der Gesellschaft Deutscher Chemiker erhielt Alina Eckhardt; Preise des  Steuerberaterverbandes für Geschichte und Sozialkunde gingen an Johannes Zobel und Nora Christiansen.

Weitere Preisträger waren Lars Wagner (Biologie), Jennifer Schumacher (Mathematik), Marie-Lena Margraf (Latein/Griechisch), Christoph Bartz (Informatik).

113 Abiturientinnen und Abiturienten

Loren Agular, Georges-Philippe Ahanda, Natalie Altenkamp, Irini Victoria Andreou, Bernhard Bandus, Philipp Bärsch, Christoph Bartz, Judith Lena Bereznai, Zeno Berger, Stefanie Brixius, Luca Peter Brost, Katharina Buchgorn, Felix Cassel, Nora Christiansen, Alina Ciano, Celine Cirotzki, Matthias Colling, Jan Croonenbrock, Florian Damm, Oliver Dawirs, Judith Demerath, Laura Dietz, Denise Duffner, Alena Eckart, Christina Eibel, Hanna Falk, Marco Faulde, Julian Ferdinand, Marius Flicka, Victoria Fuß, Anja Gaida, Holger Geis, Anna-Lena Gerlach, Tobias Ginap, Robin Grashof, Sarah Graudenz, Dominique Hana Guissiene, Chiara-Alisea Hehner, Clara Heimberger, Charlotte Heichrich, Annika Hermes, Lisa Heuper, Olivia Zoe Hirschberger, Alina Hövelmann, Silas Horsch, Maja Jansen, Andreas Jensen, Katharina Jocks, David Kadenbach, Joshua Kathe, Jana Kehlenbeck, Celina Kenjo, Alexandré Klein, Stephan Klein, Franziska Klos, Christopher Kochmann, Angelo König, Nicola König, Till Krepele, Sven Kruczek, Sophie Lambertin, Christa Lang, Jan Lehmann, Celine Leitzbach, Jonas Lupczyk, Marielena Margraf, Annika Menten, Morena Merkelbach, Darius Minor, Kilian Mogendorf, Celina Müller, Maren Müller, Marvin Markus Müller, Yasmin Müller, Raoul Neumann, Max Nocker, Leon Paschakarnis, Julia Pawels, Simon Paymal, Chantal Pesch, Catharina Pfister, Charlotte Pretz, Raphael Quirmbach, Marko Raue, Wilhelm Reichert, Sebastian Sauer, Paula Schäfer, Yasmina Schins, Sophie Schmitz, Leonard Schnurr, Charlotte Scholz, Jennifer Schumacher, Anna Simon, Marla Stadtfeld, Johannes Staudt, Manuel Staudt, Rafael Tallian, Noa Thone, Lea Unkelbach, Sophia Volk, Sophie von der Heydt, Lars Niklas Wagner, Florian Walldorf, Lena Waters, Christoph Weber, Katharina Weber, Katrin Weinand, Katharina Wenzel, Anna Wieacker, Julius Wittkopp, Julian Wolf, Philipp Arne Zimmermann, Johannes Zobel

Häufigste Prüfungen: Deutsch und Mathematik


Zusatzprüfungen in Leistungsfächern sind in der Statistik nicht enthalten.


Übersicht
Originalgröße
 
IMG_8981_anna.jpg
IMG_8981_anna.jpg
Übersicht
Originalgröße
 
IMG_8984.JPG
IMG_8984.JPG
Übersicht
Originalgröße
 
IMG_8992_fernglas.jpg
IMG_8992_fernglas.jpg
Übersicht
Originalgröße
 
IMG_8995_mathimedes.jpg
IMG_8995_mathimedes.jpg
Übersicht
Originalgröße
 
IMG_8999.JPG
IMG_8999.JPG
Übersicht
Originalgröße
 
IMG_9002.JPG
IMG_9002.JPG
Übersicht
Originalgröße
 
IMG_9006.JPG
IMG_9006.JPG
Übersicht
Originalgröße
 
IMG_9020.JPG
IMG_9020.JPG
 
 
 
 
 
 
 
 
 
       
       
 
 









Übersicht
Originalgröße
 
IMG_8911.JPG
IMG_8911.JPG
Übersicht
Originalgröße
 
IMG_8913.JPG
IMG_8913.JPG
Übersicht
Originalgröße
 
IMG_8926.JPG
IMG_8926.JPG
Übersicht
Originalgröße
 
IMG_8929.JPG
IMG_8929.JPG
Übersicht
Originalgröße
 
IMG_8936.JPG
IMG_8936.JPG
Übersicht
Originalgröße
 
IMG_8940.JPG
IMG_8940.JPG
Übersicht
Originalgröße
 
IMG_8941.JPG
IMG_8941.JPG
Übersicht
Originalgröße
 
IMG_8946.JPG
IMG_8946.JPG
Übersicht
Originalgröße
 
IMG_8951.JPG
IMG_8951.JPG
Übersicht
Originalgröße
 
IMG_8972.JPG
IMG_8972.JPG
Übersicht
Originalgröße
 
IMG_8976.JPG
IMG_8976.JPG
Übersicht
Originalgröße
 
IMG_8978.JPG
IMG_8978.JPG