Allgemeine Information:  Konzept der Kurs- und Klassenfahrten


Pädagogische Konzeption

In der 9. Klassenstufe dienen die Klassenfahrten der Gemeinschaftsbildung und sozialen Erziehung der Schülerinnen und Schüler. Im Vordergrund stehen Ziele mit Schwerpunkt in den Bereichen Naturerfahrung, Gesundheitserziehung und Sport, da Schüler/innen dieser Klassenstufe altersbedingt Defizite in diesen Bereichen entwickeln.


Beispiele:

  • Klassenfahrt Allgäu (9b, 2015)

Unsere Klassenfahrt nach Kempten startete am 18. Mai 2015 mit Frau Nießen und Herrn Weber an unserer Schule. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir ca. 500 km bis wir unser Ziel erreichten.

Wegen der langen Strecke mussten wir zwischendurch eine größere Pause einlegen. Endlich nachmittags in der JUFA angekommen, bezogen wir alle unsere komfortablen 2er- und 4er Zimmer, die mit einem eigenem Bad und Fernseher ausgestattet waren. Nach dem Abendessen gingen noch einige von uns ins nahegelegene Freibad, welches man als Hausgast gratis nutzen konnte. Andere setzten sich in einer lustigen Runde zusammen auf die Terrasse.

Dienstags fuhren wir mit dem Bus nach Nesselwang. Wir fuhren mit der Seilbahn zur Bergstation Alpspitz, um  von dort aus zum Gipfelkreuz zu wandern.  Die Aussicht dort oben war wahnsinnig schön! Eigentlich wollten wir dann mit der Sommerrodelbahn zurück ins Tal, aber leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es hatte schon die Nacht zuvor geregnet und es wurde immer kühler. Dadurch war die Sommerrodelbahn gesperrt und wir mussten doch nochmal die Seilbahn nehmen. Als wir dann wieder in der JUFA angekommen waren, gingen viele erneut schwimmen, allerdings jetzt in das Hallenbad (das Wetter hatte sich immer noch nicht gebessert…). In der Nacht begann es mal wieder zu regnen und leider blieb es von da an auch so. Daher waren wir ziemlich froh, dass wir das Hallenbad hatten!

Am nächsten Morgen fuhren wir ins Tannheimer Tal nach Österreich. Wir gingen zum Vilsalpsee, den wir eigentlich umwandern wollten. Aber es fing so stark an zu regnen, dass wir nach der Hälfte umdrehen mussten. Auf der Rückfahrt fuhren wir durch Füssen, um das Schloss Neuschwanstein aus der Nähe sehen zu können. Da der Regen nicht nachließ, gingen wir, wie die anderen Tage auch, wieder schwimmen.

Am nächsten Tag regnete es immer noch so stark, dass wir keine andere Möglichkeit hatten, außer ins Einkaufscenter „Forum“ zu gehen (allerdings fanden das nicht alle soo schlimmJ). Von da aus besuchten wir noch das Alpin-Museum in Kempten, bevor wir später wieder zurückfuhren. Nach unserer Rückkehr gingen mal wieder viele von uns schwimmen. Allerdings gab es auch für die „Nicht“-Schwimmer genügend Abwechslung: die JUFA bot neben dem Schwimmbad auch Tischtennis, Kicker und Billard an und abends hatten wir auch die Möglichkeit im hauseigenen Kino der JUFA einen Film zu schauen oder ins Bistro zu gehen.

Freitags hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen. Ich glaube aber, dass wir alle, trotz des schlechten Wetters, eine wirklich schöne Klassenfahrt hatten.
Danke dafür an Frau Nießen und Herr Weber!

Franziska Rosbach (9b, 06.07.2015)

  • Fahrt auf dem Ijsselmeer (Klasse 9b, 2016)

Unsere Fahrt begann am 08.05, als wir uns zur Abfahrt vor dem Schulhof trafen. Darauf folgte dann eine 4 ½ stündige Busfahrt. Als wir dann schließlich im Zielort Lemmer angekommen waren begaben wir uns nach einer kurzen Begrüßung des Skippers in unsere Kajüten um zu schlafen. Am nächsten Tag wurde uns dann nach dem Frühstück vom Maat alles erklärt und wir durften zum ersten Mal Segel setzen. Danach segelten wir für 4 Stunden bis wir die nächsten Stadt kamen. Dort durften wir uns dann in der Stadt frei bewegen.

Als wir dann um 22.00 Uhr zurückkamen blieben wir noch bis 23.00 Uhr im Gemeinschaftsraum und gingen danach schlafen. Am nächsten Morgen wiederholte sich alles vom letzten Tag, jedoch merkte man, dass wir uns immer mehr ans Segeln gewöhnten und dass wir uns auf Deck mit anderen Dingen beschäftigten. Auch hier begaben wir uns am Ende der Fahrt in die Stadt. Am folgenden Tag entschieden wir uns etwas Spezielles zu tun nämlich in das Wattenmeer zu fahren und uns trockenfallen zu lassen. Dort gingen wir dann auf dem Watt wandern und schafften es sogar Seehunde zu sehen. Nach ein paar Stunden auf dem Watt fuhren wir jedoch zurück auf das Ijsselmeer um zu unserem Ziel zu gelangen.

Der nächste Tag war leider unser letzter Tag auf See und aufgrund von sehr starken Winds entschieden wir uns nahezu alle Segel zu hissen, um besonders schnell voranzukommen. Deshalb kamen wir auch sehr schnell in Lemmer an und durften uns bei unserem letzten Tag nochmal richtig ausleben. Am nächsten Morgen fuhren wir dann am frühen Morgen zurück nach Deutschland. Letztendlich muss man sagen, dass es eine sehr schöne Klassenfahrt war, die einem schon fast wie Urlaub vorkam und in der wir uns alle nochmal besser kennenlernten.

(Robin Rabanus, 9b, 09.06.2016)