Für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft spielen Information, Wissen und Bildung eine immer bedeutendere Rolle. Die neuen Medien bieten jedoch nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. Angesichts der sich ausweitenden Nutzung der neuen Medien und des Internets gewinnen die Fragen eines effektiven Schutzes von Kindern und Heranwachsenden zunehmend an Bedeutung.

Aufgrund der technologischen, jugend-, arbeitsmarkt-, gesellschafts- und bildungspolitischen Veränderungen kommt der Förderung von Medienkompetenz eine entscheidende Bedeutung zu. Bedenkt man, wie rasch sich Handy und Internet in allen Bereichen der Gesellschaft ausgebreitet haben, so ist Medienkompetenz die entscheidende Grundlage lebenslangen Lernens.
Vor diesem Hintergrund hat die Landesregierung das 10-Punkte-Programm "Medienkompetenz macht Schule" entwickelt. 

Gegenwärtig befinden sich mehr als 400 weiterführende Schulen aus ganz Rheinland-Pfalz in der Betreuung des 10-Punkte-Landesprogramms „Medienkompetenz macht Schule“. Insgesamt durchläuft dabei jede Schule drei Jahre Projektlaufzeit mit halbjährlich stattfindenden Arbeitstagungen, die sich jeweils nach den thematischen Schwerpunkten der einzelnen Projektrunden richten.

Das Johannes-Gymnasium wurde am 28.05.2009 zur Medienkompetenzschule ernannt. Bausteine der Medienarbeit am Johannes-Gymnasium sind:

  • Ausbau der Medienausstattung der Schule
  • Unterrichtsszenarien und -beispiele für den Themenbereich „Arbeiten mit dem interaktiven Whiteboard“
  • Informationstechnische Grundbildung im Fach ITB in der 6. Jahrgangsstufe
  • Wahlfach Informatik in Klassenstufe 9 und 10 im Ganztagsbereich
  • Teilnahme am Wettbewerb "Informatik Biber"
  • Fachangebot Grundkurs Informatik in der gymnasialen Oberstufe
  • Medienerziehungskonzept für die Sekundarstufe I
  • Pädagogisches Netzwerk MNS+ des Landesmedienzentrums
  • Ausbau der Kommunikation über die Schulhomepage