Am Donnerstag vor Weihnachten traf sich unsere Klasse 7a morgens nicht wie üblich im Klassenzimmer sondern am Bahnhof Niederlahnstein. Von dort ging es mit der 8a und unseren Lateinlehrern, Herrn Ansbacher und Herrn Orth, sowie Frau Becker per Zug nach Augusta Treverorum – in die „Römerstadt Trier“.

Während der zweistündigen Fahrt durch das nebelige Moseltal markierten wir schon mal alle antiken Gebäude im heutigen Stadtplan, um uns später in Trier besser orientieren zu können. Den Rest der Zeit nutzten wir zum Wachwerden, Frühstücken oder einfach zum Amüsieren. In Trier angekommen gingen wir zuerst zur Porta Nigra. Wie wir durch Referate erfuhren, ist die Porta Nigra das nördliche der ursprünglich vier römischen Stadttore und bis heute ein Wahrzeichen der Stadt Trier.


Bei der anschließenden Führung durch das Landesmuseum lernten wir alles über die Gründung und Blüte der ehemaligen römischen Kaiserresidenz. Als Highlight bekamen wir den Trierer Goldschatz zu sehen. Die Goldmünzen waren – eventuell während eines Germanenüberfalls – von ihren Besitzern versteckt und erst vor wenigen Jahren wieder gefunden worden. Zuletzt hatte die Museumsführerin noch eine Überraschung für uns: Vier Freiwillige durften in Toga und Tunika schlüpfen und sich mal als echte Römer fühlen.

Als wir nach über einer Stunde das Museum wieder verließen, waren wir sehr viel klüger aber auch sehr hungrig: Zeit für die Mittagspause. Nachdem wir uns gestärkt hatten, gingen wir zu den „Kaiserthermen“, die eigentlich keine Thermen waren, sondern als Kaserne für die kaiserliche Leibgarde dienten. Dort veranstalteten wir auf der Palaestra ein Wettrennen, was gar nicht so einfach war, da man immer zu zweit einen Luftballon zwischen sich klemmen musste. Toll fanden wir auch die Erkundung der unterirdischen Gänge. Die Fledermäuse dort bekamen einen ziemlichen Schreck.

Die letzten beiden Stationen waren die Konstantinsbasilika und der Trierer Dom. Die Konstantinsbasilika war mal der Thronsaal Kaiser Konstantins und ist heute eine evangelische Kirche. Der Trierer Dom wurde im Mittelalter auf den Grundmauern einer römischen Kirche errichtet. Die Reste einer der großen Säulen kann man noch vor dem Dom sehen, den so genannten „Domstein“.

Vor der Abfahrt nutzen wir dann noch die Gelegenheit, auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt ein kleines Andenken an den schönen Ausflug zu kaufen. Nach ganzen elf Stunden waren wir schließlich ziemlich müde wieder zurück in Lahnstein.

Von Charlotte Geisen und Tom Strick, 7a 

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