Eine Exkursion am 29.9.18 führte die zwei Biologie-Leistungskurse (Jahrgangstufe 12) von Herrn Lukitsch und Frau Dr. Peitsch  zum Senckenberg Museum in Frankfurt.

Ergänzend zum Unterrichtsthema Evolution konnte die gigantische Entwicklung der Saurier, aber auch kleine, aber wichtige Entwicklungen wie die Entstehung von Federn und ein Orginalschädel des Homo georgicus (seltene Leihgabe aus Georgien) besichtigt werden.

Führungen zu den Themen Entwicklung der Vögel, Evolution des Menschen und Entwicklung der Säugetiere wurden von den Schülern sehr positiv aufgenommen.

Ein kurzer Besuch im Palmengarten rundete das Programm ab.





Neurophysiologische Experimente im Göttinger XLAB

Vom 1. bis 3. Februar 2018 fuhren die drei Biologie Leistungskurse der 13. Jahrgangsstufe mit Frau Becker, Herr Bida und Herr Thieltges nach Göttingen, um dort im XLAB, dem Experimentallabor für junge Leute der Universität Göttingen, neurophysiologische Experimente durchzuführen.

Begeistert experimentierte die eine Schülergruppe am ersten Kurstag mit Enzymen des Alkoholabbaus, während die andere akribisch und sehr geduldig arbeitete, um das Membranpotenzial einer Oozyte abzuleiten. Am zweiten Kurstag nahm ein Teil der Schülerinnen und Schüler mit viel Respekt Messungen zum elektrischen Feld vor, das der schwach elektrische Fisch Gnathonemus petersii (Elefantenrüsselfisch) erzeugt. Der andere Teil beobachtete zunächst fasziniert die Sezierung eines Blutegels und durfte sich im Anschluss an der Messung des Membranpotenzials seiner Nervenzellen versuchen. Der letzte Kurstag bescherte den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit der Komplexaugen von Locusta migratoria (europäische Wanderheuschrecke) zu untersuchen, indem sie zum Beispiel die Flimmerfusionsfrequenz bestimmten.

So gelang es innerhalb von drei spannenden Kurstagen, den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das wissenschaftliche Arbeiten in universitären Laboren zu geben, der so in der Schule nicht geboten werden kann. Für die Schülerinnen und Schüler war es ebenso überraschend wie wichtig zu erfahren, dass in der Forschung nicht nur extreme Genauigkeit, sondern auch enorme Geduld gefragt ist. Dazu gehört die Toleranz dafür, dass ganze Forschungstage völlig ergebnislos bleiben können und das Gelingen des Experiments viel Zeit in Anspruch nimmt – und manchmal auch gar nicht erfolgt. Diese Erkenntnis hat, neben der Arbeit mit lebenden Tieren, sicherlich dazu geführt, dass die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse wissenschaftlichen Arbeitens nun respektvoller betrachten wie auch realistischer einschätzen können.

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