Das "Endprodukt" dieses für ein schulisches Ensemble nicht alltäglichen Unter-fangens können Sie hier direkt anhören und sehen: 

"Das große Tor von Kiew"  

aus: 

"Bilder einer Ausstellung" von Modest Mussorgsky.


Es hat zwar eine Weile gedauert, doch was lange währt, wird letztlich gut ...


Das bekannte Motto kann problemlos auch auf dieses Unterfangen übertragen werden, als die international renommierte SAE (Scool of Audio Engeneering), also ein professionelles Ausbildungsinstitut für Ton- und Bildtechniker an's "Johnny" gekommen ist um unser Orchester, die "Johnny-Symphony" mit neuester Bild- und Tontechnik aufzunehmen. So erschienen am 11.März gegen 15:00 Uhr neun Dozenten und Studenten aus Köln in Lahnstein - bepackt mit Unmengen von Equipment und neuester Aufnahmesoftware. Bis zur eigentlichen Aufnahme war zwar noch viereinhalb Stunden Zeit, doch wer dachte, man müsste in der Zwischenzeit nur ein paar Mikrophone aufstellen und die Aula entsprechend ausleuchten, sah sich sehr schnell eines besseren belehrt: Fast eine ganze Stunde dauerte allein das Schleppen der Materialien vom Schulhof bis in die zweite Etage. 

Doch damit war es ja nicht getan. Nun begann die eigentliche Bild- und Tontechnikerarbeit. Es galt optimale Mikro- und Kamerastandorte auszuwählen, die entsprechenden Scheinwerfer zu plazieren etc.etc. - Und die ganze Zeit über zu hoffen, dass die Hauptsicherung nicht "rausfliegt". Nachdem dann gegen 18:00h die "Hardware" aufgebaut war, gab's nicht etwa eine Pause. Nein, unmittelbar danach wurden die Mikros eingepegelt und die Scheinwerfer justiert bzw. abgedämpft. Alles wuselte durcheinander; 'mal zählte der eine "Eins, zwei, drei" in ein Mikro bis es vom anderen Ende der Aula her tönte: "ok.", dann rief jemand anders quer durch den Raum, wo denn das Messgerät für die Lumenzahl der Scheinwerfer wäre (und hatte dabei nicht bedacht, dass er gerade vor einem "offenen" Mikro stand, worauf sich der Toningenieur am Mixer erst einmal einen Satz neue Ohren beschaffen musste...). Doch pünktlich um kurz vor 19:00h war man so weit fertig, dass sich das Team eine keine Pause gönnen konnte. Allerdings kamen dann bereits zwischen 19:15 und 19:30h die Musiker, und sofort ging es weiter mit dem Einpegeln und dem endgültigen Soundcheck. 

Nun waren die Aufgaben anders verteilt, denn jetzt war das Orchester gefragt. Doch weil die "Johnny-Symphony" leider nicht voll besetzt war, immerhin fehlten vor allem im Streichersatz acht Instrumentalisten, mussten alle vor Ort Anwesenden versuchen dieses Manko auszugleichen und nun 150% Leistung bringen, wobei vor allem für die stark beanspruchten Blechbläser immer die bange Frage im Raum stand, ob der Ansatz noch funktionierte. Außerdem bleibt zu berücksichtigen, dass auch einige Unterstufenschüler mitspielen, die bereits seit 6:00h auf den Beinen waren und -wie jeder andere auch- schon einen vollen "Arbeitstag" hinter sich hatten. Also hieß es: "Nicht nach den Sternen und weitgehender Perfektion streben, sondern auf dem Boden der Realität bleiben und sich mit dem zu dieser fortgeschrittenen Stunde Machbaren arrangieren". So findet sich zwar hier und da noch ein falscher Ton und ein "wackeliger" Einsatz, aber der Gesamteindruck überzeugte. Und schließlich kam vom Tonmeister um 21:10h dann auch das ersehnte: "Alles im Kasten". Wir waren fertig - in des Wortes doppelter Bedeutung. 

Für das SAE-Team hieß es jetzt allerdings noch alles abzubauen. Doch auch hier wurde wieder deutlich, dass man es mit Profis zutun hatte, denn das gesamte Equipment war innerhalb kürzester Zeit eingepackt und verstaut, so dass man sich um kurz vor 22:30h verabschiedete. Jetzt aber wurde auch hier offensichtlich, dass die Profis "fertig" waren und schnell nachhause wollten. So wurde der gutgemeinte Rat, wie man durch das nächtliche Lahnstein am schnellsten auf die Autobahn nach Köln käme mit dem freundlichen Hinweis auf ein gutes Navi abgetan. Das letzte Mal wurden die Wagen von SAE dann auf der Stozenfelsstraße in Richtung Rheinufer fahrend gesichtet...                Ry 


PS: Wenn Dir bzw. Ihnen unser Orchester gefällt - wir suchen stets nach versierten Mitstreitern: Eltern, Freunde, Ehemalige und natürlich aktive Schüler sind herzlich willkommen. Wir proben im Regelfall freitags von 17:00 bis 18:30h in der Schule.

Ältere Aufnahmen aus den letzten beiden Jahren gibt's hier ...

  • Orlando di Lasso:             "Echo-Kanon"
  • Georg Friedrich Händel:  "Lentement" aus der "Wassermusik" 
  • Georg Friedrich Händel:  "Hornpipe" aus der "Wassermusik"

Serenade 2015

 ...  Ja wo sind denn die Musiker ??? Programm diesmal: "The Ragtime Dance" und "Fluch der Karibik" (ein Gemeinschaftsprojekt mit der Streicherklasse 6)


Typische Impressionen während des Aufbauens zu Beginn der Einspielprobe in der "gut geheizten" Aula...



                                                              ... und während des Konzerts bei angenehmen Temperaturen unter der Pausenhalle ...





Volkstrauertag-Festakt am 17.11.2013 in St. Martin (Oberlahnstein)

Der offizielle Festakt des Landes Rheinland-Pfalz in Anwesenheit des Innenministers Dr. Lewentz und des ehemaligen Bundes-Verteidigungsministers Dr. Jung wurde von der "Johnny-Symphony" musikalisch umrahmt.

Auf dem Programm standen aus
Robert Schumann: Symphonie Nr.4, d-moll Op.120: Satz 2: "Romanze" und Satz 3: "Scherzo"
sowie aus
Georg Friedrich Händel: "Wassermusik" Suite Nr. II D-Dur: "Lentement"

Zur offiziellen Totenehrung präsentierten D.Klaedtke, L.Zmelty und P.Altenkamp von 
Friedrich Silcher: "Ich hatt' einen Kameraden"

Die Geschichte darf nicht

vergessen werden

Volkstrauer: Lewentz bei Landesfeier in Lahnstein                                                        

 Lahnstein. Als ein wichtiges Datum für die Erinnerungskultur in Deutschland hat Innenminister Roger Lewentz den gestrigen Volkstrauertag bei der Landesfeier in der Lahnsteiner Kirche St. Martin bezeichnet.

„Auch fast 100 Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges hat dieser Gedenk-tag seine Berechtigung nicht verloren. Unsere Geschichte ist Teil unserer Identität und darf nicht in Vergessenheit geraten", sagte Lewentz am Volkstrauertag in Lahn-stein. Auch wenn für viele Menschen die Weltkriege und das NS-Regime ferne Zeiten seien: „Wer begreift; was Krieg und Gewalt für jeden einzelnen bedeuten, wird die Welt mit anderen Augen sehen", betonte der Innenminister und erinnerte an die etwa 65 Millionen Menschen, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg ihr Leben verloren hätten. „Jeder, der aus einem Land kommt, das in Frieden mit seinen Nachbarn lebt und das die Menschenrechte wahrt, wird erkennen, dass dieses Leben ein Geschenk ist." […]

Wer die Vergangenheit verdränge und aus der Geschichte nichts lerne, werde den Frieden in Zukunft nicht bewahren können. „Erinnerungs- und Gedenkkultur beim Volkstrauertag ist die bewusste Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft", sagte der Innenminister. Gerade die Deutschen müssten sich wegen Verantwortung dafür besonders engagieren. […]

Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte bedankte sich, dass die Stadt Lahnstein Gastgeber für diese würdevolle Gedenkfeier für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft sein durfte. Neben Vertretern des Landesverband des Volksbunds Deutsche Kriegs-gräberfürsorge Rheinland-Pfalz wie dem Landesvorsitzenden Michael Hölter, dem Landesgeschäftsführer Diego Voigt und der Geschäftsführerin des Bezirksverbandes Koblenz-Trier, Bettina Hörter, nahmen an der Feier auch Bundesminister a.D. Dr. Franz Josef Jung, der in der Deines-Bruchmüller-Kaserne in Lahnstein als junger Mann seinen Wehrdienst geleistet hatte, und zahlreiche Soldaten und Vertreter des Bundes-wehrstandortes Koblenz-Lahnstein teil, unter ihnen Oberstapotheker Dr. Claus Michael Lommer, der die Totenehrung vorgenommen hatte.

An der Gestaltung des ökumenischen Gottesdienstes wirkten neben Pfarrer Armin Sturm und Pfarrer Detlev Wienecke der ökumenische Kirchenchor Lahnstein, die „Johnny-Symphony“ unter der Leitung von Heinz-Wilhelm Rymiorz-Siepe und weitere Schüler des Johannes-Gymnasiums mit Gedichtbeiträgen mit.   Kr, Rhein-Lahn-Zeitung, 18.11.2013

Serenade am 27. Juni 2013 in der Aula - zwei Schnappschüsse ...



Auf dem Programm standen dieses Mal:


"The Pink Panther" & "Sound of silence"