Wie kann man mit fünf Kerzen die Zahl 11 auf einem Geburtstagskuchen darstellen? Wie sieht der richtige Weg einer Kugel im 3-D-Labyrinth aus? Ist der Biber bei seiner vegetarischen Schnitzeljagd erfolgreich? Die Schülerinnen und Schüler des Johannes-Gymnasiums waren eifrig beim Informatik-Biber dabei und stellten sich den unterschiedlichsten Aufgaben.

839 der insgesamt 917 Schülerinnen und Schüler nahmen vom 7. bis 11. November an dem mit  290.802 Teilnehmenden größten Informatikwettbewerb Deutschlands teil. Damit zählt das Johannes-Gymnasium zu den 12 Schulen mit den höchsten Teilnahmezahlen aller 1.750 mitwirkenden Bildungseinrichtungen. Dafür wurde sie jetzt vom Veranstalter, den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF), ausgezeichnet.




Die besten Biber 2016:

Julia Bremser (MSS 13), Anna-Katharina Bender (9b), Paula Feuerpeil (9b), Lorenz Kessler (5c), Tim Bennett Müller (5c), Leander Richter (5c) und Jannik Holzinger (6b) erzielten jeweils einen ersten Rang im Wettbewerb 2016.



Veranstalter: „Engagement für Informatik vorbildlich“

„Wir danken dem Johannes-Gymnasium, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel an der Musterschule mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, dass beim  Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zählen“, freute sich Fachkonferenzleiter Edgar Benz, der zusammen mit seinem Informatik-Kollegen Jürgen Paymal den Wettbewerb  am „Johnny“ organisiert hatte.


Rekordbeteiligung beim Informatik-Biber

Der Biber trotzt dem Trend: Mehr Teilnehmer bei allgemein sinkenden Schülerzahlen. Mehr  Schüler denn je starteten beim Informatik-Biber 2016 und stellten sich praxisnahen Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Seit seiner Premiere im Jahr 2007 fördert der Wettbwerb digitales Denken und verzeichnet alljährlich neue Rekordzahlen, und das trotz allgemein sinkender Schülerzahlen.

  • mehr als 290.000 Teilnahmen
  • Johannes-Gymnasium Lahnstein ragt mit 839 Teilnehmern heraus
  • Preise für Schule und Teilnehmer
  • Deutsche Schulen aus Nord- und Südamerika, Asien, Afrika und Europa sind dabei



Informatik durch den Biber entdecken

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen,“ so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen.„Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

Ergebnisse können nachgesehen werden

Das Biber-System wird nun in den "Review Mode" geschaltet. Alle Logins sind weiterhin gültig. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können nun ihre Punktzahlen sehen. Außerdem können sie die Aufgaben erneut angesehen und auch andere Antworten ausprobieren. Diese werden natürlich nicht gespeichert; die Ergebnisse beruhen auf den Antworten aus der letzten Woche. Zur individuellen Abfrage können die Schülerinnen und Schüler ihre Benutzernamen und Passwörter bei ihren Mathematiklehrerinnen und- lehrern erfahren.


  • Ergebnisse des Biber-Wettbewerbs 2015, 2014 und 2013 finden Sie hier.


Der Bundeswettbewerbs Informatik (BWINF) möchte Talente entdecken und fördern. Allen Teilnehmern stehen weitergehende Fördermaßnahmen offen, die Sieger werden ohne Aufnahmeverfahren in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Der Bundeswettbewerb Informatik ist Kern der Initiative „Bundesweit Informatiknachwuchs fördern“.


Zum ersten Mal konnte sich 2009 ein Schüler des Johannes-Gymnasiums für die Endrunde des Bundeswettbewerbs Infomatik qualifizieren. Nach zwei erfolgreich absolvierten Hausarbeiten nahm Simon Ternes am Bundesfinale des 27. Wettbewerbs teil. Weitere Informationen können den folgenden Berichten entnommen werden:


Weitere Wettbewerbe

Im Rahmen des Wettbewerbes Intel® Leibniz Challenge können Schülerinnen und Schüler insbesondere durch praktische und praxisnahe Aufgaben an Mathematik, Informatik, Technik und Naturwissenschaften herangeführt werden und erhalten eine Möglichkeit, sich theoretisch und praktisch mit Grundlagen der neuesten Technologien und Produkte zu befassen. Die praktische Auseinandersetzung mit der Thematik wird durch den Einsatz von elektronischen Bausätzen unterstützt. Das Foto zeigt Florian Eschenauer, Jan Faulde und Jan Temesenko bei der Programmierung einer Applikation in der Sprache C++.