Das Logistikzentrum in Koblenz wurde 2012 eröffnet und umfasst 110.000 qm oder rund 17 Fußballfelder an Lagerfläche. Nach einer Präsentation zur Firmengeschichte und aktuellen Situation des Standorts Koblenz konnten die Schülerinnen und Schüler des Informatik-Grundkurses der MSS 13 während einer rund zweistündigen Führung die Warenannahme (Inbound) und anschließend die Auslieferung (Outbound) besichtigen.

Zunächst wird die Ware von den Lieferanten zum Receive (Empfang) geleitet. Dort werden die Artikel durch Mitarbeiter (Receiver) ausgepackt und die Barcodes eingescannt. Die Daten werden an einen Rechner weitergegeben, der dadurch genau erfasst, welche Produkte sich zurzeit im Lager befinden. Die eingescannte Ware, die sich auf Carts (Wagen) befindet, wird durch spezielle Mitarbeiter (Stower) in das Lager transportiert und mittels eines Handscanners in freie Regalplätze platziert.

Amazon nutzt das System der „Chaotischen Lagerhaltung“ mit dem Vorteil, dass keine Plätze für bestimmte Waren freigehalten werden, sondern die zur Verfügung stehenden Plätze optimal genutzt werden können. Der sogenannte Picker, ein weiterer Mitarbeiter, achtet darauf, dass die genannten Artikel so im Regal platziert werden, dass die Beschriftung des Artikels zu lesen ist. Ziel sind effiziente Abläufe und kurze Wege.

Picker sind auch dafür zuständig, bestellte Ware aus dem Lager einzusammeln, indem sie die Artikelinformationen über den Handscanner auslesen. Nächste Station ist die Verpackung, die manuell durch weitere Mitarbeiter erfolgt. Dabei sind die Verpackungsart (Brief, Paket, Eigenpäckchen) und die Verpackungsgröße zu beachten, bevor die Ware per Förderband in die Versandhalle zum Transport an den Kunden weitergeleitet wird.


Besuche des Fachbereichs Informatik der Uni Koblenz

Es ist schon fast eine Tradition, dass die Schülerinnen und Schüler der Informatik-Grundkurse am Ende  ihrer Unterrichtszeit den Fachbereich Informatik der Universität Koblenz besuchen.

Die Koblenzer Infomatiker möchten mit dem Angebot eines „Schnuppertags“ interessierten Schülerinnen und Schülern die Entscheidungsfindung nach ihrem Schulabschluss erleichtern und laden ein, die Studiengänge und den Campus Koblenz selbst kennen zu lernen.

Im Januar 2016 nahmen der Informatik-Kurs der MSS 13 und Fachlehrer Edgar Benz die Gelegenheit wahr und besuchten den Uni-Campus in Koblenz-Metternich. Neben einer Studienberatung gehörte diesmal eine Vorführung der Forschungsprojekte im Bereich Computervisualistik zum Programm.

Außerdem nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem Planspiel zum Thema Datenschutz teil.

Im Jahr zuvor hatten die Besucher einen Einblick in die Labore "Softwaretechnik" und "mLab" erhalten. Zudem wurden Methoden der Computergrafik vorgestellt. Abschließend hatte sich das Labor IT-Risk-Management vorgestellt.

Eine willkommene Gelegenheit, das Leben an der Universität im lockeren Gespräch kennenzulernen, bildet stets das Mittagsessen in der Mensa der Universität Koblenz, wo nicht selten "alte Bekannte vom Johnny" getroffen werden.


Einblicke in die Aufgabenfelder eines Software-Unternehmens

Bereits zum zweiten Mal besuchten Schüler des Informatik-Grundkurses der MSS 13 im Oktober 2014 die Chamaeleon AG in Montabaur. Wie schon 2012 (siehe unten) gewährten Stefan Kux und Marcus Bloch - beide ehemalige Schüler des Johannes-Gymnasiums - einen Einblick in die Arbeit eines Unternehmen, das sich mit Netzlösungen beschäftigt. Die sechs Schüler und ihr begleitender Lehrer Edgar Benz konnten durch ihren Besuch die im Unterricht erworbenen Kenntnisse zu Webseiten-Erstellung, zu Modellierung und anderen informatischen Themen erweitern.  Zudem gaben Stefan Kux und Marcus Bloch Hinweise zu Studium und Ausbildung und stellten auf einem Rundgang durch die Unternehmensräume einzelne Mitarbeiter der Chamläeon-AG  und deren Aufgabenfelder vor. Der Fachbereich Infiormatik leistet durch derartige Exkursionen einen wichtigen Beitrag zum MINT-Konzept ders Johannes-Gymnasium

 

Interne live in der Online-Redaktion der Rhein-Zeitung

Man kann ihm stundenlang zuhören. Wenn Jochen Magnus, Chef vom Dienst online der Rhein-Zeitung Koblenz, über seine jahrelange Erfahrung mit dem Medium Internet berichtet, dann fließt die Zeit im Eiltempo dahin. Über zweieinhalb Stunden waren die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Informatik der Jahrgangsstufe 11 am 17 . Februar 2014 zu Gast in der Online-Redaktion und erhielten einen Einblick in die technischen Vorausssetzungen eines Web-Auftritts und die journalistischen Aufgaben der Rhein-Zeitungs-Redakteure. Die Koblenzer Zeitung zählt dank Jochen Magnus zu den Pionieren des Online-Journalismus und ist seit 1995 im World Wide Web vertreten. Seitdem hat sich nicht nur das Layout, sondern auch der Inhalt von Rhein-zeitung  online verändert, und die einst spartanische HTML-Programmierung wurde durch ein umfangreiches Content Management System abgelöst. Hinzu kamen in jüngster Zeit Apps als Handy- und Tablet-Lösungen. Über die Bedeutung von Facebook und Twitter in der Online-Welt informierte Lars Wienand, ebenfalls Mitglied der Online-Redaktion und Experte für all das, was im lokalen Bereich der Zeitung von Bedeutung ist und nicht durch die Nachrichten-Agenturen übermittelt wird.

 

"Schnuppertag" der Chamäleon AG in Montbaur

Einen herzlichen Empfang bereiteten Stefan Kux und Marcus Bloch - beide ehemalige Schüler des Johannes-Gymnasiums - einer Gruppe von sechs Schüler/innen der Grundkurses der MSS 13 und ihrem Fachlehrer Edgar Benz am 12. September 2012. Als in Montabaur ansässiger Full-Service-Dienstleister und Application Service Provider beschäftigt sich die Chamaeleon AG für innovative Netzlösungen mit der Konzeption, der Erstellung und dem Betrieb von webbasierenden High-End-Lösungen. Firmenvorstand Stefan Kux stellte das Unternehmen vor und erläuterte zusammen mit Marcus Bloch den Werdegang und das Aufgabenfeld eines Diplom-Informatikers. Nachdem sie das Hauptprodukt der Chamäleon AG, das Content Management System (CMS) "ionas3" vorgestellt hatten, konnten die Schüler/innen das System in der Praxis testen. Nach einem Imbiss, der freundlicherweise zum Besuchsprogramms gehörte, rundete ein Gang durch die Firma das Informationsangebot ab. Mitarbeiter aus den verschiedenen Abteilungen berichteten in lockerer Atmosphäre über ihre Tätigkeiten, die sie tagtäglich als Informatiker zu erledigen haben.

 

Schülerinformationstag auf dem Koblenzer Campus

Es ist mittlerweile schon eine gute Tradition, dass sich die Schülerinnen und Schüler des Informatik-Grundkurses der MSS 13 (Leitung: Herr Benz) an der Universität Koblenz inrformieren, welche Möglichkeiten ein Informatik-Studium eröffnet. Diesmal stand der Anwendungsaspekt im Vordergrund des Schülerinformationstags, zu dem der Fachbereich Informatik auf den Koblenzer Campus eingeladen hatte. Die Schülerinnen und Schüler schnupperten in verschiedene Forschungsprojekte hinein, die sich mit mobilen Applikationen, Methoden der Robotik oder den Möglichkeiten der Computervisualistik beschäftigten. Dabei kam der Spaß nicht zu kurz, etwa bei einer Demonstration des Haushaltsroboters Lisa, einem Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel per Handy, dem Echtzeitproblem der quadratischen Wippe oder der Einparksimulation mittel eines LKW-Steuerprogramms. In seiner allgemeinen Studieneinführung stellte Alexander Hug (wiss. Mitarbeiter für Fachdidaktik Informatik) die Studiengänge Informatik, Computervisualistik, Management sowie Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik vor. Ein Besuch der Uni-Mensa gehörte ebenfalls zum Programm des wieder einmal sehr informativen Tags.