Was erwartet Schülerinnen und Schüler eines Geschichte-Leistungskurses, wenn sie Nürnberg als Ziel einer Studienfahrt in der Jahrgangsstufe 13 wählen?

  • Eine im 11. Jahrhundert erstmals erwähnte Ansiedlung, die sich im Mittelalter dank umtriebiger Burggrafen zu einer einflussreichen Reichsstadt entwickelte;
  • ein im 15. Jahrhundert aufblühendes Handelszentrum, das sich früh der Reformation zuwandte und mit dem Künstler Albrecht Dürer einen herausragenden Repräsentanten ihres frühneuzeitlichen Unternehmergeistes besaß;
  • eine im 19. Jahrhundert wachsende Metropole, die sich mit der ersten Eisenbahnlinie selbst das Tor zur eigenen Industrialisierung öffnete;
  • ein im 20. Jahrhundert zur „deutschesten aller deutschen Städte“ verklärtes Zentrum nationalsozialistischen Größenwahns, der sich in einem vergleichslosen Gigantismus städtebaulicher Planung niederschlug;
  • eine im 21. Jahrhundert sich ihrer wechselhaften Vergangenheit bewusst gewordene Stadt, deren Namen mit dem Versuch korreliert, Krieg und Zerstörung durch menschenverachtende Regime Einhalt zu gebieten.

Die viertägige Studienfahrt zeigte, wie eng Nürnberg und die deutsche Geschichte miteinander verwoben sind. Die folgende Fotoserie belegt dies und zeigt die Nürnberger Burg und das Dürer-Hauses, die Lorenzer und Sebalder Altstadt beidseitig der Pegnitz, das Eisenbahnmuseum mit der legendären Lokomotive „Adler“, das Dokumentationszentrum auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände sowie der Schwursaal 600 im Memorium Nürnberger Prozesse.

Nürnberg ist mit dem Zug von Koblenz aus ohne Umsteigen erreichbar, die Altstadt ist fußläufig, alle anderen angeführten Orte können mit Straßen- oder U-Bahn angefahren werden. Von der Qualität der fränkischen Gastronomie konnten sich die 20 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler und ihr Fachlehrer Edgar Benz überzeugen; Nürnberg zählt zu Recht zu den aktuellen Trendzielen (laut Tripadvisor).

Die Studienfahrt wurde finanziell unterstützt durch einen Preis, den der Kurs bei einem von Landtag und Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz ausgerichteten Wettbewerb errungen hatte.

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