Sie waren gefürchtete Krieger und begnadete Diplomaten und lebten ursprünglich  im heutigen US-Staat New York. Im 17. und 18. Jahrhundert mussten sie sich mit den kolonialen Armeen Europas auseinandersetzen. James Fenimore Cooper hat ihnen im "Lederstrumpf" ein literarisches Denkmal gesetzt. Wer aber waren diese Irokesen, die uns im "letzten Mohikaner" begegnen?

Im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Siebenjährigen Krieg, einem "Weltkrieg im 18. Jahrhundert" (M.Füssel), befasste sich der Leistungskurs Geschichte der MSS 11 (Fachlehrer H. Benz) im Schuljahr 2012/2013 mit der Rolle der Irokesen im "French and Indian War" und nahm die Gelegenheit wahr, sich in der Ausstellung "Auf den Spuren der Irokesen" der Bundeskunsthalle Bonn näher mit der Kultur der Indianer zu beschäftigen.

Die Ausstellung begibt sich mit einzigartigen Leihgaben aus den USA, Kanada sowie zahlreichen Museen Europas auf eine umfassende Spurensuche durch die Jahrhunderte. Historische Gemälde und Zeichnungen, kostbare ethnografische Stücke und herausragende Beispiele irokesischer Gegenwartskunst erzählen ihre wechselvolle Geschichte, geprägt von Krieg, Handel, christlicher Missionierung, Landverlust und Isolation auf Reservationen. Thema ist jedoch auch das Wiedererstarken ihrer kulturellen Identität im 20. und 21. Jahrhundert.

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Begleitend zur Ausstellung steht auf dem Bonner Museumsplatz ein großes irokesisches Langhaus. Das traditionelle Wohnhaus der Irokesen ist zugleich Symbol ihrer Stammesliga, denn nicht umsonst nennen sie sich selbst Haudenosaunee, „die Menschen des Langhauses“.

AUF DEN SPUREN DER IROKESEN vom 22. März bis 4. August 2013 in der Bundeskunsthalle in Bonn.