1 Unsere Fachschaft Erdkunde

 

(v.l.: Herr Meyer, Frau Bürger, Herr Rosenbaum, Herr Fisher, Frau Dr. Mittag, Herr Ackermann, Frau Lippert (Ref.), Herr Dr. Schwickert)

 

2 Unsere Sicht des Fachs Erdkunde

Das Schulfach Erdkunde leistet einen wesentlichen Beitrag zur allgemeinen Grundbildung, in dem es schrittweise ein fundiertes räumliches Weltbild vermittelt. Die Schüler/innen sollen im Erdkundeunterricht ein sicheres Grundwissen über die Erde erhalten. Zugleich schafft der Erdkundeunterricht Verständnis für verschiedenartige Kulturen und trägt damit dazu bei, Vorurteile gegenüber fremden Lebensformen abzubauen. Den Schüler/innen soll bewusst werden, dass der Mensch für die Nutzung und Gestaltung seines Lebensraums verantwortlich ist. Die Auseinandersetzung mit den räumlichen Gegenwartsfragen unserer Welt fordert die Einsicht, dass Zukunftsaufgaben im nationalstaatlichen Rahmen allein nicht zu lösen sind. Damit leistet die Erdkunde auch einen Beitrag zur Umwelt- und Friedenserziehung sowie politischen Bildung. Erdkundeunterricht führt die Schüler/innen zu einer Erschließung der Welt und bietet wesentliche Impulse zur Persönlichkeitsentwicklung und zu geographischer Bildung. Die Vielfalt der Arbeitsformen und Inhalte eröffnet darüber hinaus viele Möglichkeiten, soziales Lernen und Verhalten zu fördern. Wesentliche Aufgabe des Erdkundeunterrichts ist es zudem, topographisches Wissen zu vermitteln und eine Vorstellung über die räumliche Gliederung der Erde zu erreichen. Aktuelle geographisch und geowissenschaftlich relevante Phänomene und Prozesse, wie z.B. Globalisierung, Klimawandel, Erdbeben, Hochwasser und Stürme, aber auch Bevölkerungsentwicklung, Migration, Disparitäten und Ressourcenkonflikte, prägen unser Leben und unsere Gesellschaft auf dem Planeten Erde in vielen Bereichen.

Der Umgang mit diesen komplexen Entwicklungen erfordert eine Anpassung bisheriger Verhaltensweisen und Handlungsstrategien auf der Grundlage von fundiertem Sachwissen, Urteilsfähigkeit sowie Problemlösungskompetenz, z.B. in  den Bereichen Umweltschutz, Risikovorsorge, Stadt- und Raumplanung, Wasserversorgung, wirtschaftliche Entwicklung und entwicklungspolitische Zusammenarbeit. Weil die genannten Prozesse ihre Dynamik aus den Wechselbeziehungen zwischen naturgeographischen Gegebenheiten und menschlichen Aktivitäten erhalten, können diese Qualifikationen insbesondere durch eine Verknüpfung von naturwissenschaftlicher und gesellschaftswissenschaftlicher Bildung aufgebaut werden. Gerade hier besitzt die Geographie ihr besonderes fachliches Potential.      

 (Quelle: Lehrplan Erdkunde Rheinland-Pfalz S.9 ff/1998)

 

3 Der Fachraum Erdkunde

Das Johannes-Gymnasium verfügt mit seinem neu eingerichteten Erdkunde Fachraum über perfekte Gegebenheiten, die zur optimalen Durchführung des Erdkunde-unterrichts beitragen.

Im Zuge der Renovierung wurde ein "Activeboard" fest installiert. Dieses dient einer besseren medialen Unterstüzung des Erdkundeunterrichts und ermöglicht mit Hilfe des WLan-Netzes aktuelle geographische Geschehnisse direkt zu verknüpfen.