1 Unsere Fachschaft Deutsch

(v.l.: Herr Müller, Frau Jung, Frau Fischer, Herr Dietrich, Frau Lippert (Ref.), Frau Wittenbruch-Overings, Herr Engstler, Frau Lange, Frau Kragl, Herr Oster, Frau Graf, Frau Rawer, Frau Dr. Andres, Frau Rawer, Frau Kragl, Herr Engstler, Herr Israel, es fehlen: Frau Daufenbach und Herr Weigand


2 Unsere Sicht des Faches Deutsch

"Das Fach Deutsch leistet einen grundlegenden Beitrag zu den Bildungszielen des Gymnasiums und zur Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler bis zur Allgemeinen Hochschulreife. Für die unterrichtliche Arbeit in der Sekundarstufe II sind eine vertiefte Beschäftigung und gründliche Auseinandersetzung mit Literatur, Sprache und Kommunikation charakteristisch. Dabei erwerben die Schülerinnen und Schüler sowohl ausgeprägte produktive und rezeptive Text- und Gesprächskompetenz als auch literarhistorisches und ästhetisches Bewusstsein. Besonderes Gewicht erhält die Entwicklung der Argumentations- und Reflexionsfähigkeit in Bezug auf die Bereiche des Faches und in fächerübergreifenden Kontexten. Dem Fach Deutsch kommt u.a. eine spezifische Bedeutung für die Entwicklung von Medienkompetenz zu. Das Fach Deutsch vermittelt die sprachlich-kommunikativen Fähigkeiten, die für das Studium, die Berufsausbildung und erfolgreiches Handeln im Beruf erforderlich sind. Es fördert zudem die Rezeption und Wertschätzung künstlerischer Produktion und erweitert die ästhetische Urteilsbildung, Genuss- und Gestaltungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Das Fach Deutsch trägt wesentlich dazu bei, die Fähigkeit zur Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu entwickeln und zu festigen, und vermittelt interkul-turelle Kompetenz, die sich im verständigen und souveränen Umgang mit dem kulturell Anderen zeigt. Im Deutschunterricht erfahren die Schülerinnen und Schüler Alterität in vielfältiger Gestalt: in Texten und Sprachformen, die durch historische Distanz bestimmt sind, in Texten der Gegenwart, die offen oder verschlüsselt unterschiedliche kulturelle Perspektiven thematisieren oder durch Verfremdung Identifikation verhindern. Das Fach Deutsch fördert darüber hinaus die Reflexionsfähigkeit sowie die allgemeine Lernfähigkeit und Lernbereitschaft, auch im Sinne eines selbstorganisierten und projektorientierten Arbeitens. Die im Fach Deutsch erworbenen Kompetenzen eröffnen Wege in die Zukunft und stellen zugleich Zugänge zu historischen und gesellschaftlichen Traditionslinien und zum kulturellen Gedächtnis her." (aus: Bildungsstandards im Fach Deutsch für die Allgemeine Hochschulreife. Beschluss der KMK vom 18.10.2012, S. 13)

                                                 

Hier ergeben sich gerade an einer kirchlichen Schule vielfältige Möglichkeiten, religiöse und philosophische Fragestellungen in den Diskurs über Literatur ins Gespräch zu bringen und den Schüler/innen einen Zugang zum christlich geprägten Kultur- und Literaturschatz zu ermöglichen.