Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes bekennen wir uns zu einer werteorientierten Erziehung. Es ist uns wichtig, unsere Schülerinnen und Schüler für Menschen in Not zu sensibilisieren und solidarisches Handeln mit ihnen einzuüben (z.B. im verpflichtenden Sozialpraktikum, in der AG Generationentreff oder Streitschlichter AG, beim Integrationscup oder den Integrativen Kunsttagen). Den schonenden Umgang mit der Natur, Gottes Schöpfung, fordern wir ein und zeigen Wege zu umweltgerechtem Verhalten (Modellschule ökologisch profilierter Schulen) ebenso wie den solidarischen Einsatz für Gerechtigkeit in der einen Welt (Eine-Welt-Laden, Friedenskinder e.V.,  Aktion Tagwerk, Ruanda-Projekt).

Hierzu passt, dass wir 2011 in das weltweite Netz der interessierten Unesco-Projektschulen aufgenommen wurden. 2014 erhielten wir die Auszeichnung als "mitarbeitende UNESCO-Projektschule". Alle drei Jahre veranstalten wir u.a. zu einem Unesco-Thema mehrtägige Projekttage (zuletzt 2013 zum Thema "Die Johanniskirche und das Weltkulturerbe Mittelrhein".)

Verantwortliche Lehrkräfte für die UNESCO-Projektarbeit sind Herr Klaus Rech und Herr Dr. Martin Hübner.


(UNESCO konkret: Ruanda-Partnerschaft)

Was ist eine UNESCO-Projektschule?
Eine UNESCO-Projektschule ist eine Schule, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Ziele der UNESCO zu unterstützen, sowie in schulischen als auch außerschulischen Bereichen. Ebenso muss sie sich ständig an dem UNESCO-Schulnetz beteiligen.

An folgenden Grundsätzen hält sich eine UNESCO-Projektschule:

• Sie schaffen ein Grenzen überwindendes Netzwerk von Schulen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen  Schul- und Kultusbehörden.
• Das Schulleben gestalten sie im Sinne der internationalen Verständigung und des interkulturellen Lernens.
• Sie sind offen für neue Ideen und vernachlässigte Themen und nehmen innovative Impulse von Schülern, Lehrern und Eltern auf. Sie kooperieren mit anderen Schulen, Bildungseinrichtungen, Kommunen und interessierten Personen oder Organisationen in der Region.
• Sie versuchen die Ziele der UNESCO mit ihren Mitteln zu verwirklichen.  Im Bewusstsein der einen Welt setzen sie sich für eine Kultur des Friedens ein: Umsetzung der Menschenrechte, Bekämpfung der Armut und des Elends, Schutz der Umwelt und Toleranz gegenüber Anderen.
• Sie beteiligen sich am internationalen Netzwerk, indem sie Verbindungen herstellen und Begegnungen ermöglichen – zum Beispiel durch Schulpartnerschaften oder durch internationale Seminare, Camps und Austauschprogramme.


(UNESCO konkret: Johnnys Eine-Welt-Laden)

Übergeordnete Ziele
„Ziel der UNESCO ist es, durch Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Völkern in Bildung, Wissenschaft und Kultur zur Wahrung des Friedens und der Sicherheit beizutragen, um in der ganzen Welt die Achtung vor Recht und Gerechtigkeit, vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten zu stärken, die den Völkern der Welt ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder Religion durch die Charta der Vereinten Nationen bestätigt worden sind" (Artikel I.1 der UNESCO-Verfassung).

(UNESCO konkret: Modellschule für nachhaltige Entwicklung)