In dem Film „Das Tagebuch der Anne Frank“ geht es um das Leben des jüdischen Mädchens Anne Frank und ihrer Familie  in der Zeit des Nationalsozialismus und der Judenverfolgung.

Die Familie, die zunächst in Frankfurt/M. gelebt hatte, war nach Amsterdam umgezogen, um den Maßnahmen der Nationalsozialisten zu entgehen und hat sich dort letztlich zwei Jahre lang im Hinterhaus einer Gewürzmanufaktur vor der Gestapo versteckt.


Der Film  beschreibt in besonderer Weise die Situation des „Eingesperrt Seins“ von Menschen. Neben der Familie Frank hatten noch vier weitere Personen in dem Hinterhaus Unterschlupf gefunden.

Der Film spricht Jugendliche in besonderer Weise an, da er sie an der Gefühlswelt Gleichaltriger teilnehmen lässt und  durch die eindringliche Schilderung der Judenverfolgung vor Diskriminierung und Ausgrenzung anderer warnen möchte.

Wir fanden die filmische Umsetzung der Lebensumstände der Familie Frank sehr treffend, da man ihre Gefühle und Probleme in dieser Situation nachvollziehen konnte. Besonders beeindruckt hat uns, dass man am Anfang sah, wie gut es der Familie ging und wie schnell sie durch den Einfluss der damaligen politisch-gesellschaftlichen Gewalt alles verloren hat, zum Schluss sogar ihr Leben.

Einzig Vater Otto Frank hat den Holocaust überlebt und das Tagebuch seiner Tochter veröffentlicht, das als Filmgrundlage diente. Alles in allem ein sehenswerter Film, der sehr zum Nachdenken anregt.

Sophia Busch, Damian Geis, Laura Melber (10c), 14.04.2016